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Den Faden neu geknüpft

Franzöischer Abend Den Faden neu geknüpft

Auf den Eiffelturm steigen und oben ein Baguette essen – das ist Teil eines Besuches der IGS Obernkirchen in der Partnerstadt La Flèche gewesen.

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Obernkirchen. Jetzt feierten die 22 Schüler des neunten Jahrgangs einen „Französischen Abend“. „Wir wollen den Austausch nochmal Revue passieren lassen“, sagte Französisch-Lehrer Benjamin Pegesa. Und natürlich lecker essen und trinken – eine Quiche und Blätterteigschnecken.
Ein weiterer Programmpunkt war eine Diaschau mit Fotos, die während des Austausches gemacht worden waren. „Es war eine tolle Fahrt“, meinte einer der Schüler. Er habe viele Kontakte geknüpft, die bis heute halten. „Wir haben eine Whatsapp-Gruppe gegründet, in der alle Schüler, die an dem Austausch teilgenommen haben, regelmäßig miteinander chatten“, erzählte der Schüler.
Dabei haben Deutsche und Franzosen auch über die schrecklichen Ereignisse in Paris gesprochen, die Attentate mit den vielen Toten. „Das ist einfach nur schrecklich“, sagte ein Neuntklässler. Die französischen Schüler seien sehr traurig und geschockt.
Pegesa erläuterte, dass die Anschläge im Unterricht thematisiert worden seien. „Wir haben mit den Schülern darüber gesprochen.“ Per E-Mail habe die neunte Klasse auch mit den französischen Lehrern Kontakt gehalten. „Die waren alle sehr betroffen“, sagte Pegesa.
Insgesamt sei der Austausch aber „wirklich toll“ gewesen: „Lehrer und Schüler waren begeistert, es war das pure Vergnügen.“ Die Schüler – allesamt aus dem neunten Jahrgang, Fachbereich Französisch – hätten bei Familien übernachtet und so einen Einblick in den Alltag bekommen. Das Beiprogramm selbst enthielt viele Höhepunkte: Fahrten nach Paris, zum Eiffelturm, an den Atlantik und über die Seine. „Es hat uns viel Spaß gemacht“, betonte einer der Schüler.
Pegesa freute sich vor allem darüber, dass „der Faden nach La Flèche neu aufgefädelt worden ist.“ Seit 2014 habe es wieder regelmäßigen Kontakt gegeben, im nächsten April soll dann eine französische Gruppe nach Obernkirchen kommen. „Das wird jetzt hoffentlich wieder zu einer festen Einrichtung“, hofft Pegesa.  mig

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