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Der schlaue Rabe und das Geschenk

Obernkirchen / Kinderbibeltage Der schlaue Rabe und das Geschenk

Die Kinderbibeltage der evangelsichen Kirchengemeinde in Obernkirchen sind ein Selbstläufer. Nicht vom Arbeitsaufwand her, aber was die Beteiligung der Jungen und Mädchen zwischen sechs und zwölf Jahren angeht.

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Für das Tauffest müssen Plätzchen gebacken werden. Da gibt es Arbeit für viele Hände.

Quelle: sig

Obernkirchen. An drei Tagen kamen jeweils 30 Kinder ins Gemeindezentrum „Rote Schule“, um sich mit biblischen Geschichten zu befassen, zu singen und zu basteln. Diesmal stand unter dem Motto „Das große Geschenk“ die Taufe im Mittelpunkt.

Beim Auftakt ging es um Johannes den Täufer, der in der Zeit von Herodes geboren wurde und im Neuen Testament als Wegbereiter Jesu Christi dargestellt wird. Auch Jesus wurde von Johannes im Jordan getauft. Die an den Bibeltagen teilnehmenden Kinder stellten aus Kartons symbolisch das Ufer des Flusses dar, eine blaue Folie markierte das Flussbett.

 Besonderes Erlebnis für die Jungen und Mädchen: Sie durften aus den Taufbüchern der Kirche ihren eigenen Taufspruch heraussuchen und auf einen tropfenförmig zugeschnitten blauen Karton schreiben. Diese Botschaften konnten sie anschließend auf dem „Flussbett“ aneinanderreihen. Der erste Tag endete mit Spielen, bei denen der schlaue Rabe Rudi eine wichtige Rolle spielte.

 Am zweiten Tag stand jene Stimme des Bösen im Vordergrund, diel Jesus auf seinem Gang durch die Wüste mit dem Versprechen von Macht und Reichtum von seinem Weg abzubringen versuchte.

 Pastor Wilhelm Meinberg erläuterte den Kindern die Bedeutung der Taufe und der Taufsymbole. In der Kirche wurde nach solchen Symbolen gesucht. Die Kinder fanden eine Taufkerze, eine Kinderbibel und ein Kreuz. Bei einem symbolischen Taufakt trug eine Puppe das Taufkleid einer jungen Frau, die noch heute beim Kindergottesdienst mitarbeitet.

Am dritten und letzten Tag wurde Tauffest gefeiert. Den Auftakt bildete das Singen gemeinsam einstudierter Kirchenlieder. Danach behandelte Meinberg die an den Vortagen besprochenen biblischen Ereignisse. Nachgespielt wurde der Taufakt im Jordan durch zwei Laiendarstellerinnen.

 Drei Gruppen übernahmen die Vorbereitungen fürs Tauffest. Da wurde gebastelt, Plätzchenteig ausgerollt, ausgestochen und gebacken. Die dritte Gruppe stellte Spieße aus Obstsorten und Käsehäppchen her. Nach Hause mitnehmen konnten die Kleinen ihre Taufkerzen und Taufketten – vor allem aber die Erinnerung an drei Tage mit Gemeinschaftserlebnissen. Diese verdanken sie einem engagierten Seelsorger und kreativen Mitarbeiterinnen aus Kinder- und Jugendbücherei, Kindergottesdienst, Besuchsdienst und Konfirmanden. sig

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