Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Die 20 Mützen sind der Blickfang

Basar im Seniorenzentrum Die 20 Mützen sind der Blickfang

Gestrickte Wollmützen sollen am Sonnabend, 8. November, Blickfang beim Basar im Seniorenzentrum Haus Sonnenhof sein. Gefertigt haben sie bis zu 15 Bewohnerinnen – alle im Alter „80 plus“.

Voriger Artikel
Ausgezeichnete Arbeit
Nächster Artikel
Entdecker gesucht

„Die selbstgestrickten Wollmützen mit Ohrenschützern und Plüsch-Pompons sind toll geworden“, sagt Marion Hobein.

Quelle: tw

Obernkirchen. Doch die winterwarmen, mit Ohrenschützern und Plüsch-Pompons ausgestatteten Kopfbedeckungen sind nur einer der Gründe, der Einrichtung an der Stiftsmauer zwischen 14.30 und 17.30 Uhr einen Besuch abzustatten, wie die Organisatoren betonen. Denn das Angebot ist noch weitaus größer. Wer Geld an einem der vielen Stände lässt oder aber auf dem Basar isst und trinkt, tut das alles für einen guten Zweck. Der Gesamterlös kommt nämlich den Seniorinnen und Senioren zugute.

 Was von den Einnahmen beschafft wird, steht zwar noch nicht fest, aber:„Wir haben neue Tische für den Außenbereich auf der Wunschliste“, verrät Marion Hobein, Leiterin der sozial begleitenden Dienste.

 Sie ist einmal mehr diejenige, bei der derzeit die Organisationsfäden für den inzwischen bereits 37. Sonnenhof-Basar zusammen laufen – der bis dato Letzte schloss 2013 mit Einnahmen von 3000 Euro, für die neue und bequeme Gartenstühle aus Korb angeschafft wurden.

 Bei dem Basar 2014, mit dem sich das Seniorenzentrum einer breiten Öffentlichkeit präsentieren will, wird diesmal einiges anders sein als bislang gewohnt. Am auffälligsten: „Wegen der aktuellen Umbauarbeiten steht uns das Souterrain mit der zweiten Cafeteria nicht zur Verfügung“, sagt Hobein. Konkret: Der geschützte Wohnbereich Nord erhält derzeit einen komplett neuen Fußboden, neue Türen und neue Möbel. Die von der Sanierung betroffenen zwölf Bewohner nutzen die Cafeteria übergangsweise als Aufenthaltsraum. Mit Ende des Basars sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, dann erfolgt der Wiedereinzug. Außerdem findet der Basar – öffentlich – nur an einem und nicht an zwei Tagen statt; der bisherige Zweite ist für die Bewohner bestimmt.

 Dem Basarangebot des Sonnenhofes tut das freilich keinen Abbruch; es wird nur „verdichtet“ – und im nächsten Jahr, wenn die ganze Fläche wieder komplett genutzt werden kann, dürfen auch die Externen ausstellen, denen diesmal ein Korb gegeben werden musste.

 Worauf sich die Besucher am Samstag freuen können:

  •  Wollmützen
  •  Filztaschen
  •  Handarbeiten
  •  Holzartikel
  •  Antiquariat
  •  Schmuck
  •  Karten
  •  Wohlfahrtsmarken
  •  Krippen
  •  Fundgrube

 „Das Meiste davon“, sagt Hobein, „ist über Wochen und Monate in der Kreativgruppe und dem Basar-Handarbeitskreis entstanden.“ Da die Menschen, die im Sonnenhof Quartier nehmen, ein immer höheres Einzugsalter haben, ist auch das Durchschnittsalter der Kreativen mit 80plus sehr hoch. „Wer selbst nicht mehr stricken kann, lässt es sich aber nicht nehmen, wenigstens die Pompons für die Mützen zu machen“, lobt die Leiterin. Zu haben sind die Kopfbedeckungen, zu denen sich auch noch über 200 Paar Wollsocken gesellen, am Sonnabend möglich wird’s, weil der „Arbeitslohn“ der Seniorinnen im Centbereich liegt.

 Doch um Verdienst geht es weder ihnen, noch dem Sonnenhof. „Viel wichtiger ist es, dass die alten Menschen die Bestätigung bekommen, dass ihre Arbeit noch wertgeschätzt wird“, sagt Hobein. Hilfe erhält der Basar zudem von 25 bis 30 Ehrenamtlichen, von denen zwei sogar ganzjährig in der Handarbeitsgruppe mitwirken.

 Neu in diesem Jahr sind Schmuckketten, die aus Draht „gehäkelt“ und mit Knöpfen oder Perlen verziert werden; entsprechende Anregungen hatte sich Hobein bei einem Event im Besucherbergwerk Kleinenbremen geholt. Die Organisatorin: „Ganz besonders freuen wir uns außerdem, dass das Obernkirchener Ehepaar Claus handgefertigte Krippen zum Kauf anbietet.“ Mit jeweils einem eigenen Stand sind die Tagespflege und die Hospizgruppe vertreten.

 Besucher haben außerdem die Wahl, zwischen Kaffee und Kuchen, Bratwurst, Glühwein, Lumumba und Spezialitäten aus eigener Herstellung.

 Am Ende gilt: Was Sonnabend nicht verkauft werden kann, wird in Kürze beim Adventsbasar im Stift feilgeboten. „Dort“, sagt Hobein, „ist die Klientel eine andere als beim Basar“. tw

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg