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Die Stadt bekannter machen

Info-Galerie Die Stadt bekannter machen

Seit die Info-Galerie aus der Taufe gehoben worden ist, ist sie immer mehr zu einem Lebensnerv für Obernkirchen geworden. Dort gibt es von Karten über Bücher bis hin zu Ausstellungen alles, was das Herz begehrt. „Darum beneidet uns manch andere Stadt“, konstatiert Friedhelm Voigt vom Trägerverein.

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Ausdrucksstark und frisch

Zufrieden und optimistisch: Der Vorstand rund um den Vorsitzenden Friedhelm Voigt (Zweiter von links).

Quelle: mig

Obernkirchen. Die Mischung zahlreicher Angebote macht die Einrichtung im weiteren Umkreis einzigartig. Die Galerie ist aber auch eine Art Tourist-Info, die einem Touristen all das an die Hand gibt, was er braucht. Darüber hinaus hat sich die Einrichtung längst zu einem kulturellen Zentrum entwickelt.

Dort haben sich viele Künstler die Klinke in die Hand gegeben. Es gab Ausstellungen zu Plakaten und Mangas oder jüngst eine Schau von Bildern der IGS Helpsen zum Thema „Was Farbe alles kann“. Unter anderem wurden Werke von Künstlern wie Petra von Langsdorff oder Gogi Lazarashvili (Georgien) gezeigt.

Für Voigt steht deshalb fest: „Was dort passiert, ist nur dank der höchst engagierten Ehrenamtlichen zu leisten, die die Info-Galerie fast jeden Tag offen halten.“ Als Rückgrat der Info-Galerie sieht Voigt Lieselotte Dehler-Schmahl, der es als Künstlerin immer wieder gelinge, namhafte Künstler für die Ausstellungen zu gewinnen. „Ihren Einsatz können wir ihr gar nicht hoch genug anrechnen“, findet der Vorsitzende.

In seinem Tätigkeitsbericht nannte Voigt dann die Aufgaben, die der Verein in seinen Augen hat. Einmal gehe es darum, die Lebensqualität in Obernkirchen zu verbessern, zum anderen darum, die Attraktivität der Bergstadt zu steigern und den Fremdenverkehr zu stärken. „Wir wollen den Bekanntheitsgrad der Stadt weiter erhöhen“, sagte Voigt zusammenfassend.

"Tourismus ist Pflichtaufgabe"

In Anlehnung an einen Strategie-Workshop zum Thema „Tourismuskonzept für das Schaumburger Land“, an dem Voigt teilgenommen hat, sieht der Vorsitzende vor allem die Gemeinden in der Pflicht. Tourismusförderung sei heute mehr denn je eine notwendige Aufgabe der Gemeinden, gab er zu verstehen. „Tourismus ist keine Kann-Aufgabe mehr, sie ist zu einer Pflichtaufgabe geworden“, machte Voigt deutlich. „Man kann auch sagen, dass Tourismus und wirtschaftliches Wachstum der Städte unmittelbar zusammenhängen.“

Um das zu erreichen, gibt es seit Längerem eine Kooperation des Vereins mit der „Schaumburger Land Tourismusmarketing“ aus Bückeburg, die seit 2013 ein Reisemagazin herausgibt, das auf allen größeren deutschen Reisemessen verteilt wird. Darin wird unter anderem Obernkirchen beworben, mit „Erlebnisbausteinen“ für Touristen und Kurzbeschreibungen „einer Stadt mit Weitblick“. Unter anderem war man auf den „Obernkirchener Seiten“ mit dem Stift, einer Erlebniswanderung, den Dino-Spuren und dem Golfplatz vertreten.

Sieben Stadtführungen in 2016

In seinem Bericht sagte Voigt, das Jahr 2016 habe im Zeichen der Jubiläen gestanden. Obernkirchen habe auf 450 Jahre Fleckenrechte und 400 Jahre Stadtrechte zurückblicken können. In diesem Zusammenhang waren die Stadtführerinnen des Vereins, Thea Hanke, Renate Ernst und Gerda Voigt, in historischen Kostümen unterwegs. Insgesamt hätten im Berichtszeitraum sieben Stadtführungen stattgefunden – hauptsächlich auf Anforderung, wie Voigt ausführte.

Beim Bildhauersymposium im August hat der Verein die Info-Galerie länger als üblich offen gehalten, auch sonnabends und sonntags. „So haben sich die Gäste des Symposiums auch über Obernkirchen informieren können“, sagte Voigt. Zusätzlich war der Verein beim Adventsmarkt mit dem Verkauf des Historischen Kalenders und Mistelzweigen sowie Gläsern zum Stadtjubiläum und beim Offenen Adventskalender mit Bio-Schmalz-Broten für die Gäste vertreten.

1882 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet

Hochzufrieden zeigte sich Friedhelm Voigt auch mit dem Engagement der Vereinsmitglieder, die ehrenamtlich 1882 Stunden (2015: 2093) geleistet haben. „Das ist eine sehr gute Zahl, die für sich spricht“, so Voigt abschließend.

Für 2017 ist in der Info-Galerie eine Ausstellung zum Thema „Heimatpflege“ geplant. „Wir werden dazu aus dem Projekt ‚Spurensuche‘ Poster ausstellen“, so Voigt. Auf diesen werde deutlich, welche historischen Baudenkmale „in unserer Nähe“ sind, „seien es Scheunen, Vierständer-Fachwerkhäuser oder alte Schulen“. mig

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