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Die Stadt stellt sich neu auf

Bebauungspläne Die Stadt stellt sich neu auf

„Innenstadt I“ und „Innenstadt II“ heißen die beiden Bebauungspläne, mit denen sich Verwaltung und Politik in Obernkirchen in den nächsten Monaten befassen werden. Überplant wird die gesamte City, die Stadt will sich neu aufstellen, heißt es.

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Im Fokus steht zunächst der Bereich zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Jupp-Franke-Platz.

Quelle: rnk

OBERNKIRCHEN. Der neue Bebauungsplan soll eine geordnete Nutzung und Bebauung für öffentliche Einrichtungen, Kultur- und Freizeitmöglichkeiten, Dienstleistungen sowie neue Wohn- und Betreuungsformen für ältere Mitbürger ermöglichen.

Begonnen werden soll mit dem südlichen Bereich der Friedrich-Ebert-Straße, es wird ein Schwerpunkt werden. In der Beschlussvorlage ist von „optimierten Bebauungsmöglichkeiten und einer ergänzenden Erschließung über die Kurze Straße beziehungsweise den Jupp-Franke-Platz“ die Rede. Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes (B-Plan) umfasst das Gebiet südlich der Friedrich-Ebert-Straße, von Westen her erfasst er die Schluke und im Osten die Rathenaustraße.

Planer Matthias Reinold verweist bei der Vorstellung der Pläne auf einen Investor, der mit einem Altbau „etwas anfangen“ möchte, und der benötige eine „bauliche Ordnung“. Die vorhandenen B-Pläne seien „in die Jahre gekommen“ und müssten den heutigen Bedürfnissen angeglichen werden. „Aber bloß keine Überregulierung, damit Investoren nicht abgeschreckt werden“, so Reinold.

Die Altstadt werde man als Gesamtheit betrachten, somit stoße ein Investor dann auf „gesichertes Baurecht“. Dass Stadtrat und Verwaltung vor allem den Weg für das Wohnen in der Innenstadt vereinfachen wollten, sei der richtige Weg, so Reinhold. Der Bedarf sei vorhanden – „gerade vor dem Hintergrund der baulichen Geschehnisse“. Damit war wohl das Schaumburger Klinikum gemeint. Es reiche heute nicht mehr aus, allein Gewerbe, Versorger, Dienstleister und Handwerk ins Zentrum zu nehmen.

„Das Wohnen gehört dazu, die Mischung macht‘s“, betonte Reinold, der wie zuvor Bürgermeister Oliver Schäfer darauf hinwies, dass bei den Planungen die Bürger einzubeziehen seien. Es wird im Sommer einen gemeinsamen Termin geben. Man solle die Pläne offen auf den Tisch legen, so Reinold: „Vielleicht will ja jemand investieren, ein Anwohner etwa.“

Man werde großzügiger werden mit überbaubaren Flächen, so Reinold. Vergnügungsstätten sollten jedoch nicht erlaubt sein, diese könnten Folgenutzungen nach sich ziehen, die nicht immer beabsichtigt seien.

Mit den neuen B-Plänen soll Eigentümern und Investoren zudem ermöglicht werden, Grundstücksgrenzen neu zu ziehen, vorhandene Hinterhofbebauungen abzureißen und die Grundstücke dann neu zu bebauen. Dabei ist in dem Bereich zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Jupp-Franke-Platz auch eine zweireihige Bebauung mit kleinzeiligen Gebäuden denkbar. Die Nutzung der Erdgeschosslagen zu Wohnzwecken solle zukünftig ebenfalls möglich sein. Schäfer sah es so: Mit den Planen wolle die Stadt Zukunftschancen eröffnen und nicht die Eigentümer maßregeln. Daher würden diese aufgerufen, sich am Verfahren zu beteiligen.  

Im Fokus steht zunächst die Friedrich-Ebert-Straße, besonders der Bereich zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Jupp-Franke-Platz. In einem weiteren Schritt sollen „im Rahmen eines Gesamtkonzeptes“ auch Lange Straße, Neumarktstraße, Heyestraße und Bornemannplatz weiterentwickelt werden.  rnk

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