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„Die Stimmung ist super“

16. Oktoberfest-Sause „Die Stimmung ist super“

 „O'zapft is“: Genau an dem Tag, an dem in der bayerischen Landeshauptstadt München der Startschuss für das weltgrößte Oktoberfest gefallen ist, haben sich auch in der Bergstadt wieder zahlreiche „Wiesn“-Fans zu einer zünftigen Oktoberfest-Sause eingefunden.

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Beim 16. Obernkirchener Oktoberfest herrscht eine ausgelassene Stimmung in der Liethhalle.

Quelle: wk

Obernkirchen. Und wie in den Vorjahren war das in der Liethhalle gefeierte Event schon seit Wochen restlos ausverkauft. Im Grunde ohne Werbung.

 Zwei, drei Plakate habe er in Obernkirchen zwar aufgehängt, aber erforderlich sei dies im Grunde nicht gewesen, berichtete Jörg Nitsche, der die Veranstaltung gemeinsam mit seiner Tochter Sabrina ausgerichtet hat. Denn: „60 bis 70 Prozent“ der insgesamt rund 700 Teilnehmer sind langjährige Stammgäste, die sich schon von sich aus stets frühzeitig um Karten bemühen. Und wenn der Vorverkauf erst mal angelaufen ist, spricht sich dies herum. Zusammengefasst: „Die Leute haben einfach angerufen und Karten bestellt.“

 Gleichwohl appellierte Nitsche in seiner Begrüßungsrede an die mehrheitlich in passende „Wiesn“-Outfits gekleidete Festgesellschaft: „Feiert und trinkt ordentlich, dann können wir hier im nächsten Jahr wieder Oktoberfest feiern.“ Ergänzend wies er auf die Sponsoren hin, ohne die diese Veranstaltung nicht möglich sei.

 Eine Veränderung bei der mittlerweile 16. Auflage des Obernkirchener Oktoberfestes gab es in Sachen Livemusik: Statt wie schon so oft auf die Stimmungsgaranten „Die bayrischen Hiatamadln & Guntha“ zu setzen, hatten sich die beiden Organisatoren diesmal für die aus der Nähe von Ulm angereisten „Besenkracher“ entschieden, um den zahlreichen Stammgästen mal etwas Neues zu bieten. Eine siebenköpfige Herren-Formation, die, so deren Frontmann Holger Bühler, „international unterwegs“ ist. Meist spielen sie im deutschsprachigen Raum, traten aber auch schon in Hongkong auf.

 Um es kurz zu machen: Mit der Wahl der „Besenkracher“ hatten Nitsche und seine Tochter ein glückliches Händchen bewiesen. Denn aufgrund der enormen Spielfreude der Musiker sowie deren stimmiger Auswahl an Fetenhits und Gute-Laune-Liedern brauchte es nur einige Songs zum Warmwerden, bis sich die große Tanzfläche bis zum Maximum füllte. Wobei auch die „Wiesn“-Gäste an den Tischen ihre Freude an der von der Band intonierten „Partyvolksmusik“ hatten.

 „Die sind richtig toll, echt geil – da macht es Spaß zuzuhören“, brachte es der Rintelner Klaus Müller auf den Punkt. Die „Besenkracher“ könnten, wenn es nach ihm gehe, „gerne wieder“ zum Oktoberfest in die Bergstadt kommen.

 Marcel Nemmecker war nicht weniger begeistert: „Die Stimmung ist super“, resümierte der Obernkirchener. Außerdem könne man bei dieser Feier viele Freunde und Bekannte treffen. wk

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