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Die Wärme kommt aus dem Erdboden

Obernkirchen / Energieprojekt Die Wärme kommt aus dem Erdboden

In den nächsten zwei Jahren sollen am Schirnbusch vier neue Häuser entstehen, die die konstante Temperatur des Erdbodens nutzen und mit einer Wärmepumpe heizkostenneutral arbeiten.

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Das Eckgrundstück am Schirnbusch soll bebaut werden.

Quelle: rnk

Obernkirchen (rnk). Bruno Tadge von der Firma Projektmanagementbau in Stadthagen stellte das Prinzip jetzt dem Fachausschuss vor. Die sogenannten Clima-Balance-Häuser sollen serienmäßig mit geothermischen Bohrungen, einer effizienten Flächentemperierung und einer Solaranlage zur Deckung des eigenen Strombedarfs ausgestattet sein. Dabei werden alle Häuser so berechnet, dass die anfallenden Heizkosten im Jahresmittel komplett von einer Photovoltaikanlage gedeckt werden.

Herzstück des Hauses ist ein Energiespeicher, der je nach Bedarf Wärme- und Kühlenergie bereitstellt. Dieser Speicher besteht aus sechs bis zwölf Sonden, die unter den Streifenfundamenten der Sohlplatte eingebracht werden.
Nach dem Einbau werden je drei dieser Sonden miteinander verbunden und bilden so einen Erdwärmekreislauf. Jede einzelne Sonde liefert je nach Bodenart bis zu 700 Watt Leistung.

Um die Energieeffizienz zu erhöhen und die Vorlauftemperaturen zu optimieren, würden die Zahl der Sonden in der Regel doppelt so hoch wie eigentlich benötigt ausgelegt. Geplant sind die Häuser mit Drei-Scheibenverglasung, hohem Wärmedämmstandard und Wärmepumpe mit zusätzlicher Kühlfunktion.

Die Preise für ein Haus mit Grundstück sollen je nach Größe, Haustyp und Ausstattung zwischen 170 000 und 200 000 Euro liegen. Bislang habe die Firma acht Häuser dieser Art gebaut, drei weitere seien im Bau, erklärte Tadge und ließ durchblicken, dass das Interesse für die schon beworbenen Schirnbusch-Häuser durchaus vorhanden sei. Die Bauzeit soll bei drei Monaten liegen. Vor allem für junge Familien sei das Angebot interessant, heißt es in einem Prospekt, weil durch die hohen Einsparungen bei den Energiekosten sei die Finanzierung „weitaus“ günstiger als ein vermeintlich preiswerteres Bestandsgebäude. Zudem seien vom Schirnbusch aus sowohl Innenstadt als auch Kindergarten, Grundschule und IGS nur ein paar Meter entfernt. Und auch der Hinweis auf das geplante Klinikum fehlt nicht: Es sei nur wenige Hundert Meter entfernt.

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