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00:23 02.03.2018
Im Klinikum können jetzt etwa Gelenkbrüche und starke Quetschungen behandelt werden. Quelle: archiv
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Das heißt, die DGUV übernimmt die Kosten von Behandlungen, die bei Arbeits- und Wegeunfällen anfallen. „Bei uns können jetzt also zum Beispiel Stürze und Rutschunfälle mit Gelenkbrüchen, starke Quetschungen, Schlüsselbeinbrüche mit starken Verschiebungen, Schultergelenksverrenkungsbrüche und -verrenkungen sowie Kreuzbandkombinationsverletzungen behandelt werden“, teilt Dr. Achim Rogge von der Geschäftsführung des Klinikums mit.

„Da wir seit Anfang dieses Jahres mit Dr. Ivan Sihombing einen erfahrenen Neurochirurgen gewinnen konnten, können wir jetzt auch Unfallpatienten mit leichtem und mittleren Schädelhirntrauma sowie die häufigsten Wirbelsäulenverletzungen direkt in unserem Klinikum versorgen.“ Am neuen Standort stünden dem Team um Chefarzt Professor Dr. Michael Jagodzinski die technischen und personellen Voraussetzungen zur Verfügung, die die Kostenträger einforderten. Damit sei die Abteilung zum Verletzungsartenverfahren zugelassen worden. Das sei „ein toller Erfolg“, so Rogge: „Von 177 Krankenhäusern in Niedersachsen haben nur 47 Kliniken eine Zulassung zum sogenannten Verletzungsartenverfahren.“

Und Chefarzt Jagodzinski erläutert: „Von der DGUV wird unter anderem vorausgesetzt, dass es standardisierte Behandlungsabläufe für jede Unfallverletzung gibt. Dass eine getrennte Behandlung von infektiösen und nicht infektiösen Verletzten möglich ist. Dass 24 Stunden täglich über das gesamte Jahr ein Facharzt für Unfallchirurgie und Radiologie am Standort innerhalb von 20 Minuten verfügbar ist. Dass spezielle Durchleuchtungseinheiten und moderne Beatmungs- und Infusionsgeräte im Schockraum vorhanden sind und dass ein Kernspintomograph, ein Hubschrauberlandeplatz sowie eine große Intensivstation vor Ort sind.“ r