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Doch wieder Fußgängerzone?

Verkehrsberuhigung Doch wieder Fußgängerzone?

Seit mehr als fünf Jahren – konkret seit dem 1. Januar 2012 – ist die Friedrich-Ebert-Straße in Obernkirchen keine Fußgängerzone mehr, sondern als verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen.

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Bis in die Friedrich-Ebert-Straße reicht der Obernkirchener Wochenmarkt – und dessen Atmosphäre wird nach Ansicht der CDU-Ratsfrau Sylvia Brassat durch den Straßenverkehr getrübt. 

Quelle: wk

OBERNKIRCHEN. Das heißt: Hier darf mit Schrittgeschwindigkeit gefahren werden. Dabei war die Freigabe für den Straßenverkehr zunächst nur für ein Jahr auf Probe erfolgt. Doch weil es in dieser Zeit gut lief, beschloss der Rat, dass die Friedrich-Ebert-Straße auch über diese Testphasen hinaus für den regulären Straßenverkehr geöffnet bleibt.

 Beim CDU-Stadtverband ist man nun allerdings der Meinung, dass man durchaus noch einmal darüber nachdenken sollte, ob die derzeitige Verkehrssituation wirklich der Weisheit letzter Schluss ist. Zwar gelte Schrittgeschwindigkeit, „aber wenn man sieht, wie die Autos hier durchknallen“, dann müsse man dieses Thema noch mal diskutieren, sagt dessen Vorsitzender Peter Rudolf.

 Zumal in diesem Bereich – insbesondere an Markttagen – auch viele ältere Menschen unterwegs seien, die sich mithilfe eines Rollators oder Rollstuhls fortbewegen und die nicht so schnell über die Straße kommen, wenn sich ein Auto nähert.

Gestaltung des Wochenmarktes überdenken

 „Wir müssen dem einfach Rechnung tragen“, betont Rudolf, der die Verkehrssituation, so wie sie jetzt ist, als „unbefriedigend“ empfindet. Zumal sich auch die Frage stelle, inwieweit die in der Friedrich-Ebert-Straße ansässigen Geschäfte und Gastronomiebetriebe von der Öffnung dieser Straße profitiert haben. Mehr Ladengeschäfte seien es in den vergangenen Jahren jedenfalls nicht geworden.

Das Gros hier sei doch Durchgangsverkehr, ergänzt der Krainhäger CDU-Ratsherr Andreas Nonnenberg. Und nur die wenigsten Autofahrer, die die Friedrich-Ebert-Straße befahren, würden dies mit der Absicht tun, dort auch einzukaufen.

 Aus diesen Gründen will Rudolf dieses Thema demnächst zur Beratung an die CDU-Ratsfraktion weiterreichen, die diese Angelegenheit danach bei einer Sitzung des Stadtrates ansprechen soll. Wobei es dann auch um den Marktplatz gehen soll. Denn auch hier herrscht nach den Beobachtungen der Christdemokraten ein reger Straßenverkehr und werde mitunter zu schnell gefahren.

 Für überlegenswert hält es Sylvia Brassat, die bei der Kommunalwahl 2016 als Parteilose auf der CDU-Liste in den Stadtrat einzog, zudem, über eine andere Gestaltung des Wochenmarktes nachzudenken. Solch ein Markt sollte ja etwas Gemütliches haben, doch tatsächlich habe dieser Markt kein schönes Flair, da es dort – bedingt durch den vorbeifließenden Straßenverkehr – unruhig sei, erklärt sie.

 Doch dieses Problem ließe sich beheben – und zwar indem der Bereich rund um den Wochenmarkt zumindest an einem der beiden wöchentlichen Markttage, nämlich am Freitag, dem vergleichsweise stärkeren Wochenmarkttag, vormittags komplett für den Straßenverkehr gesperrt wird. wk

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