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Doppelter Blick hinter die Kulissen

Schaumburger Bühne Doppelter Blick hinter die Kulissen

Ulrich Brill hat sich im letzten Jahr den „Eingebildeten Kranken“ von der Schaumburger Bühne angesehen und war begeistert.

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Huch, der Kommissar ist da: Beim Probenwochen-ende erhält das Stück den Feinschliff.

Quelle: rnk

OBERNKIRCHEN. Als er las, dass das Laienensemble immer neue Mitspieler sucht, hat er sich entschlossen: „Da will ich mitmachen.“ Ein paar Wochen später sitzt Brill im Foyer des Schulzentrums, während auf der Bühne „Was wird hier gespielt?“ von Theo Lingen geprobt wird. Zehn Sätze wird Brill auf der Bühne sagen, seine Premiere. „Ich hätte nie gedacht, wie viel Arbeit hinter einem Theaterstück steckt“, sagt er.

 Dem Ensemble erging es im vergangenen Jahr recht gut, so Regisseur Jürgen Morche, das Moliere-Stück lief gut, und mit ihren drei Stücken rund um den „Tatortreiniger“ wurde das Ensemble sogar zu den niedersächsischen Theatertagen nach Baltrum eingeladen worden.

Eine Hammerpointe

Oliver Beckers, der heute Hauptrollen stemmt, war es, der das Drehbuch von Lingen entdeckte – ein Stück mit dem Vorteil: Es gibt darin sehr viele Frauenrollen, was der Schaumburger Bühne entgegenkommt, weil das Ensemble überwiegend weiblich ist.

 Auch Morche gefällt das Lingen-Stück, weil es eine Hammerpointe aufweist und zum Träumen und Staunen einlädt, denn der Stückschreiber offenbart das eine oder andere Geheimnis aus der Theaterwelt, erlaubt einen Blick hinter die berühmten Kulissen. Lingen macht die große Kiste auf, sagt Morche, ein Mann, eine Frau und schließlich der Geliebte, der sich im Schrank verstecken muss. Gezeigt wird auf der Bühne das Stück „Doppeltes Spiel“. Wir sehen zunächst Teile der missglückten Generalprobe und dann die Premiere, die abgebrochen werden muss, weil der Hauptdarsteller plötzlich verschwindet. Ein anwesender Kriminalkommissar hat den Verdacht eines Verbrechens und ermittelt vor den anwesenden Zuschauern auf der Bühne.

 Die Schaumburger Premiere von „Was wird hier gespielt?“ ist am 24. November im Foyer der Schule am Ochsenbruch zu sehen. Der Vorhang hebt si um 19.30 Uhr. Karten kosten elf bis 15 Euro.  rnk

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