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Eine Meisterin des Porträts

Obernkirchen / Ausstellung Eine Meisterin des Porträts

„Illustration und Malerei“ ist eine neue Ausstellung überschrieben, die am Sonntag, 6. Oktober, um 11.30 Uhr in der „Info-Galerie“, Friedrich-Ebert-Straße 14, in Obernkirchen eröffnet wird und dort für etwa drei Monate zu sehen ist.

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„Photopsy“ hat Nuria Paz diesen Ausschnitt aus einem ihrer Werke überschrieben.

Quelle: pr.

Obernkirchen. Bestritten wird die Schau von der Künstlerin Nuria Paz. Geboren 1985 in Palma de Mallorca, lebt und arbeitet sie seit dem Abitur am Wilhelm-Busch-Gymnasium und den Studiengängen „Antroposophische Kunsttherapie“ und „Illustrationsdesign“ (Hamburg) in der Hansestadt; dort seit April 2012 bis heute als freiberufliche Illustratorin für Greenpeace.

 Besonders die Porträts von Paz, die sie auch in Obernkirchen zeigt, wurden bereits viel beachtet und gelobt. Die Künstlerin hat in Hamburg bislang drei Ausstellungen bestritten und zwei Bühnenbildhospitanzen absolviert.

 „Die Porträts sind in ,Mixed Media‘-Technik ausgeführt: Aquarelllasuren treffen auf Buntstiftzeichnungen, Gouachen verbinden sich mit Collagen, Acryl und Kugelschreiber versuchen sich im Dialog“, berichtet die Künstlerin. Die fotorealistischen Porträts bilden den Mittelpunkt auf meist abstrakten Flächen, über den freien, ungebändigten Bildgrund erobert sich das Porträt seine eigene Dimension.

 Paz: „Die gemalten Personen habe ich in meinem persönlichem Umfeld gefunden, meine Intention ist es, jedem Charakter im Bildgrund und in der Art der Malerei zu entsprechen.“ Damit ergebe sich eine gewisse Spannweite der Techniken – von transzendent-transparent bis zu scheinbar fassbaren Texturen. Kurz: Die Porträtserie von Paz ergibt auf diese Weise ein Portofolio ihres urbanen sozialen Umfeldes.

 Stichwort Illustrationen: „Es handelt sich um verschiedene Arbeiten, die der visuellen Umsetzung bestimmter Ideen dienen“, so die Hamburgerin. Sie können textbezogen sein oder über den künstlerischen Ausdruck Alltagsgegenstände und -szenerien auf eine neue Ebene erheben. „Ich habe versucht, diese Übersetzung eines Gedanken oder eines Inhaltes über die dem Künstler zur Verfügung stehenden Werkzeuge wie Farbe und Kontraste zu erreichen“, erläutert Paz. Da sie seit Ende ihres Studiums im Januar vor allem mit Auftragsarbeiten beschäftigt war, werden in Obernkirchen auch viele dieser Arbeiten ausgestellt.

 Die Künstlerin abschließend: „Meine Ausstellung in der Bergstadt soll die Menschen dazu anregen, dem Genre des Porträts respektive der freien und angewandten Kunst wieder näher zu kommen und den Wert eines erarbeiteten Bildes gegenüber einer Fotografie oder einem anspruchslosen Massenerzeugnis a la Möbelhaus-Deko-Abteilung, wieder zu erkennen.“ tw

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