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Obernkirchen Stadt Eine Skulptur für die Ortschaft
Schaumburg Obernkirchen Obernkirchen Stadt Eine Skulptur für die Ortschaft
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00:18 09.02.2018
Die drei Jahre Wartezeit sind fast rum: Zehn Künstler aus der ganzen Welt werden im Sommer wieder zwei Wochen lang auf dem Kirchplatz Kunst schaffen. Quelle: archiv/rnk
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KRAINHAGEN

Der Ortsrat Krainhagen hat sich in seiner jüngsten Sitzung ebenfalls mit den Skulpturen befasst.

Hermann Albers (SPD) sah es so: Bei den Symposien seien immer wieder Skulpturen übrig, und vor der Praxis von Dr. Jens Schneider befinde sich ein Grundstück, auf dem ein solches Kunstwerk durchaus seinen Platz finden könnte. Man müsse gucken, welche Skulptur zum Grundstück passe, meinte der stellvertretende Ortsbürgermeister, aber man könne sich durchaus Zeit bei der Suche lassen. Etwaigen Druck, so Albers, habe ja nur der Veranstalter: „Es ist Symposium, da muss Platz geschaffen werden.“

Ortsbürgermeister Thomas Mittmann (SPD) verwies darauf, dass sich das betreffende Grundstück in städtischer Hand befinden. Man habe es freigehalten für etwaige weitere Mediziner. Und Obernkirchens Bürgermeister Oliver Schäfer umriss kurz den rechtlichen Rahmen: Auf öffentlichen Stellen habe die Stadt eine Sicherungspflicht für dort aufgestellte Skulpturen, auf einem privaten Grundstück sei der Privatmann zuständig. Wer von privater Seite Interesse an einem Kunstwerk habe, das im Rahmen der Bildhauer-Symposien seit 1988 entstanden sei, möge sich an die Stadtkoordinatorin Dörte Worm-Kressin wenden.

Schäfer verwies darauf, dass die Stadt nicht Eigentümer der Skulpturen sei, sondern sie „treuhänderisch“ verwalte. Die Spielregeln beim Symposium sehen vor, dass jedes neu geschaffene Kunstwerk ein Jahr in der Stadt bleibt; es sei denn, es wird verkauft. Nach einem Jahr kann vom jeweiligen Künstler verfügt werden, wohin sein Werk soll. Da die Verkaufschancen durch einem Umzug nicht unbedingt steigen, bleiben die Skulpturen meistens in der Bergstadt. rnk

Eine Werbeveranstaltung für das Obernkirchener Sonnenbrinkbad ist die alljährlich am ersten Sonntag im Februar ausgerichtete „Eiswette“. In diesem Jahr sind allerdings nur halb so viele Gäste gekommen wie in der Vergangenheit. Vertreter aus Politik und Verwaltung plädierten für den Erhalt des Bades.

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