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Eine Woche noch

24-Stunden-Schwimmen Eine Woche noch

In gut einer Woche steht das 24-Stunden-Schwimmen im Sonnenbrinkbad Obernkirchen an. Bürgermeister Oliver Schäfer, auch Vorsitzender des Fördervereins, zeigt sich verhalten optimistisch und hofft auf 250 bis 300 Teilnehmer.

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Jeanne, Milena, Denisa, Pauline und Yvonne (von links) sind Gäste beim Nachtschwimmen, einer Aktion, deren erfolg heute ab 19 Uhr wiederholtwerden soll.

Quelle: mig

OBERNKIRCHEN. Seit 2001 wird das 24-Stunden-Schwimmen von der örtlichen DLRG, dem Förderverein des Bades und den Schwimmfreunden ausgerichtet. Änderung diesmal: Der gemeinsame Weg von Cheforganisator Andras Pröpper und der Genossenschaft ist an seinem Ende angelangt, Pröpper hat zum 1. August gekündigt. Eine Nachfolgerin wurde zwar bereits gefunden. Trotzdem stemmen Ehrenamtliche das 24-Stunden-Schwimmen dieses Jahr mehr den je.

Jeder Schwimmer erhält eine Urkunde

Und darum geht’s: Von Sonnabend, 12. August, 12 Uhr, bis Sonntag, 13. August, 12 Uhr, versuschen die teilnehmer eine möglichst lange Strecke zu schwimmen, können dabei aber jederzeit das Schwimmen unterbrechen und wieder aufnehmen. Jeder Schwimmer erhält eine Urkunde, für bestimmte absolvierte Strecken gibt es Medaillen. Wichtig: Jugendliche unter 18 Jahren, die im Bad zelten oder an der Nachwertung teilnehmen möchten, brauchen die schriftliche Einverständnisserklärung der Eltern.

Der Charakter des 24-Stunden-Schwimmens hat sich über die Jahre gewandelt, sagt Bürgermeister Schäfer. Früher habe mehr Konkurrenz geherrscht, heute kenne man sich, jeder könne seine Fähigkeiten einschätzen.

Kassenautomat ist noch kaputt

Im Bad gibt es ein paar Probleme. Der Kassenautomat ist noch kaputt, nachdem sich Vandalen daran ausgelassen hatten. Und für den Kiosk wird nach wie vor ein neuer Betreiber gesucht. Zwar gab es Gespräche mit Interessenten, und einmal sah es sogar schon so aus, als wäre man sich einig. Aber dann kam der unterschriebene Vertrag nicht wieder zurück, sagt Schäfer, und das war es dann. Man suche weiter. Auf den Kiosk sei keine Option: Ein Kiosk sei aus Sicht der Bad-Besucher unverzichtbar. 3000 Euro hat man jetzt in den Kiosk investieren müssen, weil der Landkreis bauliche Änderungen eingefordert hatte. Anmelden kann man sich beim Personal, auch erst am Tag des Wettkampfes. Zuvor steht aber heute Abend ab 19 Uhr noch einmal ein Nachtschwimmen an.

Querschnitt der Bevölkerung

Schäfer sieht in dem Bad ein en wichtigen Standortfaktor. „Wir haben hier einen Querschnitt der Bevölkerung“, sagt der Bürgermeister. Es sei „eine Herzensangelegenheit für die Obernkirchener. Natürlich koste die Unterhaltung Geld. „Aber niemand möchte einen Ort, in dem es außer Straßen nicht mehr viel gibt“, sagt Schäfer. Finanzminister Wolfgang Schäuble habe die Möglichkeiten für Kommunen aber minimiert.

Für die Zukunft könnte sich der Bürgermeister mehr Aktionen wie das gut angenommene Nachtschwimmen vorstellen. Ein Konzert zum Beispiel. Besonders wichtig sei es, Jugendliche anzusprechen. Probleme mache da aber die Ganztagsschule. rnk

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