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Einstellungstests künftig online

Vereidigung in Obernkirchen Einstellungstests künftig online

Bergstädter kennen das Bild: Immer wenn die Lieth bis hoch in den letzten Waldweg von Autos zugestellt ist, geht Großes in der Halle vor. So auch Donnerstagnachmittag. Insgesamt 451 neu eingestellte Steuer- und Finanzanwärter wurden bei schweißtreibenden 35 Grad von ihrem obersten Chef, Minister Peter-Jürgen Schneider, vereidigt.

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Der große Augenblick: Mehr als 450 Anwärter sprechen Niedersachsens Finanzminister Peter-Jürgen Schneider in der Liethhalle im Stehen die Eidesformel nach. Einige Gäste in den vorderen Reihen drehen sich um, wollen das miterleben. tw

Obernkirchen. Erst vor wenigen Tagen hatte Schneider mehr als 200 „fertigen“ Nachwuchskräften zu ihren erfolgreichen Laufbahnprüfungen gratuliert. Jetzt brachte der Minister in Obernkirchen ihre in Bad Eilsen und Rinteln studierenden Nachfolger auf Kurs.

 „In der niedersächsischen Steuerverwaltung stehen wir in Sachen Nachwuchsgewinnung vor großen Herausforderungen“, so Schneider. Denn: „Allein in den nächsten Jahren wird etwa ein Drittel unserer erfahrenen Fachkräfte altersbedingt ausscheiden.“ Die angehenden Beamten, die aus fast 4900 Bewerbungen ausgewählt wurden, hätten die Behörde nach vielen Tests und Gesprächen von ihrer Qualifikation und Einsatzbereitschaft überzeugt.

 Damit das Land im Wettbewerb mit anderen Arbeitgebern um den umkämpften Nachwuchs bestehen kann, seien in den vergangenen Jahren mehrere neue Konzepte erarbeitet worden: Darunter falle zum einen das „frische Outfit“, mit dem sich die Finanzbehörde auf Ausbildungs- und Berufsmessen präsentiere; zum anderen zähle auch der Facebook-Auftritt dazu, an dem man in Hannover nicht mehr vorbei zu kommen glaubte.

 Eine weitere Neuerung: „Künftig werden wir bei unseren Auswahlverfahren einen wissenschaftlich fundierten Online-Einstellungstest nutzen“, verriet Schneider. Das soll die Auswahl der Nachwuchskräfte deutlich erleichtern – und hat nicht zuletzt auch Imagegründe, denn: „Mit dem Einsatz eines solchen Werkzeugs machen wir nach außen deutlich, dass wir nicht im Gestern stehen geblieben, sondern im Heute angekommen sind“, betonte der Minister.  tw

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