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Eiswette im Sonnenbrinkbad

Weniger Besucher Eiswette im Sonnenbrinkbad

Eine Werbeveranstaltung für das Obernkirchener Sonnenbrinkbad ist die alljährlich am ersten Sonntag im Februar ausgerichtete „Eiswette“. In diesem Jahr sind allerdings nur halb so viele Gäste gekommen wie in der Vergangenheit. Vertreter aus Politik und Verwaltung plädierten für den Erhalt des Bades.

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Unspektakulär lief das Gummiboot-Rennen zwischen den beiden Teams Farr/Stübke (vorne) und Becker/Battaliga ab.

Quelle: wk

OBERNKIRCHEN. . Hat der spaßige Wettkampf, bei dem zwei „Promi“-Teams die Tragfähigkeit einer (nicht) vorhandenen Eisschicht auf dem mit Wasser gefüllten Schwimmerbecken testen und oftmals unfreiwillig Baden gehen, doch stets viele Hundert Menschen angelockt.
Im Nebeneffekt ist das Freibad so jedes Jahr aufs Neue frühzeitig vor Beginn der jeweils neuen Badesaison einmal mehr positiv ins Bewusstsein der Bürger gerückt.

In Anbetracht der in den vergangenen Monaten um die Zukunft des Sonnenbrinkbades geführten, mitunter heftigen Diskussionen, bei denen das Damoklesschwert einer Schließung über dem Freibad schwebte, kam der jetzigen 18. Ausgabe der „Eiswette“ eine umso größere Bedeutung zu. Immerhin wird das Bad seit Anfang dieses Jahres nur noch von dessen Förderverein betrieben, während zuvor auch noch die Sonnenbrinkbad eG mit im Boot war (Stichwort: Betreibergemeinschaft). Außerdem hat die Stadt Obernkirchen viel Geld locker gemacht, um diesen Neuanfang zu ermöglichen (wir berichteten). Leider blieb der Ansturm überschaubar: Nur gut die Hälfte der Gäste des Vorjahres kamen zur Eiswette.

Vor diesem Hintergrund waren von den zur jetzigen Eiswette eingeladenen „Promis“ nicht nur nette Grußworte, sondern regelrechte Plädoyers für den Erhalt und den Besuch des Obernkirchener Schwimmbades zu hören.

So bezeichnete der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Karsten Becker das Sonnenbrinkbad als „eines der schönsten Bäder, die wir in Schaumburg haben“. Dabei finde er es „ganz imponierend, dass sich die Obernkirchener hier auf den Weg gemacht und gesagt haben: Wenn das Bad aus öffentlichen Mitteln nicht mehr finanziert werden kann, dann machen wir das ehrenamtlich“.

Ganz viele Kindheits- und Jugenderinnerungen verbinde er mit diesem Freibad, verriet Landrat Jörg Farr. Dass das Sonnenbrinkbad schon seit vielen Jahren in hohem Maße durch das Ehrenamt getragen wird, kommentierte er anerkennend mit den Worten „Hut ab“. Weitere warme Worte für das Sonnenbrinkbad gab es von der heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten Marja-Liisa Völlers zu hören.

Bei der Tombola wurden schließlich unter allen anwesenden Besuchern, die zuvor „Wettscheine“ erworben und in die Lostrommel geworfen hatten, die rund 60 von örtlichen Geschäften und Unternehmen gesponserten Sachpreise verlost. Umrahmt wurde die Veranstaltung mit Discomusik. wk

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