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Obernkirchen Stadt Entlassungen bei Bornemann
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21:39 11.03.2009

Gelldorf. Drei Millionen Euro will Bornemann in diesem Jahr einsparen, das hat Geschäftsführer Gero von der Wense bereits Anfang Februar im Gespräch mit unserer Zeitung deutlich gemacht. Das Unternehmen musste im vorigen Jahr einen Gewinneinbruch und Umsatzrückgang verkraften (wir berichteten). Auch den Personalabbau hatte von der Wense im Februar bereits angekündigt – allein die Größenordnung blieb offen.

Der Geschäftsführer bestätigt, dass man am Freitag eine Rahmenvereinbarung mit dem Betriebsrat über den Abbau von 30 Vollzeitstellen in den nächsten ein bis zwei Monaten unterschrieben habe. Auch ein Sozialplan und die Gründung einer Transfergesellschaft wurden vereinbart. „Wir werden den Personalabbau so sozialverträglich wie möglich gestalten“, versichert der Geschäftsführer.  

Die ausgehandelten Bedingungen seien für den Betriebsrat „tragbar“, kommentiert dessen Vorsitzender Axel Weinert. Etwa die Hälfte der Stellen soll durch Altersteilzeit-Regelungen abgebaut werden, 15 bis 20 Kündigungen seien laut Weinert jedoch unvermeidbar. Bis Ende nächster Woche soll geklärt werden, welche der knapp 500 Mitarbeiter in Gelldorf nach den Kriterien der Sozialauswahl von der Stellenstreichung betroffen sind.

Die Reduzierung der Personalkosten ist Teil eines umfassenden und längerfristigen Sparprogramms, das sich Bornemann im Dezember vorigen Jahres selbst auferlegt hat und mit dem auf das verschlechterte Ergebnis von 2008 reagiert werden soll. Inzwischen macht sich zudem die Weltwirtschaftskrise zunehmend bemerkbar, Januar und Februar seien „schwache Monate“ gewesen, bilanziert von der Wense. Die Prognose für das weitere Jahr? „Warten wir es ab“, äußert sich der Geschäftsführer vorsichtig. Noch seien die Auftragsbücher gefüllt.

Mit dem Betriebsrat hat die Geschäftsführung aber auch vereinbart, wie bei einer weiteren Eintrübung der Geschäftslage verfahren wird: Zunächst sollen Überstunden- und Zeitkonten abgebaut, dann Kurzarbeit angemeldet werden. Auf diese Weise soll weiterer Personalabbau zumindest bis Ende 2010 vermieden werden.   wer

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