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Erstmals auch für Flüchtlinge

Obernkirchen Erstmals auch für Flüchtlinge

Der Saal in der „Roten Schule“ füllt sich in kurzer Zeit. Es kommen jugendliche Gäste, einige mit ihrer Mutter. Mit dabei sind auch einige Konfirmanden; sie alle treffen Vorbereitungen für das Krippenspiel.

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Hier wird Maria eingekleidet.

Quelle: sig

Obernkirchen. Die meisten der Darsteller waren schon namentlich erfasst; einige aber waren neu. Nach einer kurzen Einführung durch Pastorin Nora Haarmann begab sich die Schar in die Stiftskirche, wo sie von Julia Schönbeck erwartet wurde. Sie vergab die letzten offenen Rollen und schickte einen Teil der Gruppe zum Einkleiden in den Turmraum.

Maria und Josef waren die Ersten, die in schlichte Gewänder gehüllt wurden. Es folgten Soldaten von Herodes, die man schnell an ihren Schwertern und dunklen Umhängen erkannte. Elf Frauen halfen Schönbeck, sich um die 23 Kinder zu kümmern, von denen einige auch im Vorjahr mitgespielt hatten. Die Kirchengemeinde verfügt über einen Fundus an Kostümen; einiges ist dank einer engagierten Schneiderin ergänzt worden.

Die zweite Gruppe der Krippenspieler übte in der Einkleidungsphase die ersten Szenen auf einem Markt. Die Puppe, die das Christkind darstellen soll, hatte die Nächte vor den Proben in der Taufkapelle verbracht.

Den Text der Weihnachtsgeschichte hat wieder Schönbeck verfasst. Zum ersten Mal fügte sie dabei Originaltexte des Weihnachtsevangeliums in mehreren Sprachen hinzu. Das Geschehen soll so eingängiger werden für Menschen, die aus anderen Ländern neu nach Obernkirchen gekommen sind.

Haarmann: „Schon bei den Vorbereitungen wurde schnell klar, dass wir uns mit der Flüchtlingsproblematik nicht nur thematisch auseinandersetzen wollten, sondern dass wir auch etwas tun wollten, was den Betroffenen hilft. Unser Gottesdienst soll so ein Zeichen setzen. Wir wollten auf keinen Fall ein Stück verfassen, das Vorwürfe macht und nur von Krieg und Leid spricht. Es soll vielmehr die Geschichte des Friedens erzählen – für Kinder wie für Erwachsene.“

Kantorin Regina Ackmann begleitet die Aufführungen an der Orgel. Außerdem werden zwischen den Szenen Lieder mit der Gemeinde gesungen.

Die Gottesdienste mit Krippenspiel werden in St. Marien heute, Heiligabend, um 15 und um 16.30 Uhr abgehalten. sig

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