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Obernkirchen Stadt Es geht rockig zu
Schaumburg Obernkirchen Obernkirchen Stadt Es geht rockig zu
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00:22 25.11.2015
Konfirmanden sind in der Stiftskirche die Hauptakteure. sig
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Obernkirchen

Es waren junge Menschen, die in der Bergstadt auf die Idee kamen, im Gotteshaus einmal andere Töne anzuschlagen. „Warum auch nicht?“, dachte sich Pastor Herbert Schwiegk, als diese Pläne entwickelt wurden. Er gab gern grünes Licht, überließ die Vorbereitung den Initiatoren. Das waren die Ehrenamtlichen der Evangelischen Jugend mit Julia, Elke und Ralf Schönbeck an der Spitze. Zur Ausführung trugen maßgeblich die Konfirmanden bei, die 2016 eingesegnet werden.

 „Es sollte ein Jugendgottesdienst werden – mit passender Musik“, ließ Schwiegk verlauten. Das sind in diesem Fall keine Choräle. Gefragt waren vielmehr moderne Rhythmen, wie sie junge Menschen lieben.

 Mitstreiter fand man bei der Jugendband „Out of Range“ aus Großenwieden. Dazu kam eine neue Kirchenband aus der Bergstadt, die noch keinen Namen hat, sich aber schon versiert anhört. Gemeinsam geübt wurde am Tag des Auftritts ab morgens 9 Uhr bis kurz vor dem neun Stunden später beginnenden musikalischen Gottesdienst.

 Die Konfirmanden beteiligten sich mit Gesang und Rhythmen, die sie im Sitzen auf Kartons erzeugten. Sie machten das gut, waren mit Begeisterung bei der Sache und wurden dafür mit starkem Beifall aus der gut besuchten Kirche belohnt.

 Auch die Gäste aus Großenwieden bewiesen beachtliche musikalische Reife. Alles zeigte: Kirche muss nicht allein aus der Vergangenheit leben, sondern kann sich der heutigen Zeit anpassen. So erreicht sie besser junge Menschen. Diese Absicht verfolgte ebenso Julia Schönbeck, die ein Theologiestudium aufnehmen wird. Sie „übersetzte“ die Inhalte der Bergpredigt in zeitgemäße Aussagen. Wie sollen wir Menschen von heute unser Erdendasein gestalten? Wenn alle dem Willen Gottes folgen würden, sehe die Welt wohl anders aus. Ein nachdenkenswerter Gottesdienst, der auf eine ganz andere Art eindrucksvoll war, aber nicht einmalig bleiben sollte. sig

Viel Überzeugungsarbeit musste Doris Essmann nicht leisten, als sie mit der Bitte an die Stadt Oberkirchen herangetreten war, auf dem Friedhof an der Rintelner Straße eine Begräbnisfläche für „Sternenkinder“ anzulegen.

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Die Rechnung ist einfach: „Der Erstbesuch“, sagt Marlies Peter, „zieht in der Regel drei weitere Besuche nach sich.“ Macht bei aktuell 55 Flüchtlingen in der Bergstadt etwa 220 Visiten.

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