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Obernkirchen Stadt „Es kommt wieder Bewegung in die Märkte“
Schaumburg Obernkirchen Obernkirchen Stadt „Es kommt wieder Bewegung in die Märkte“
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20:46 05.02.2010
Die HC 370 ist die größte Transferpumpe der Welt – im Sommer 2009 präsentiert sie Bornemann der Öffentlichkeit. Ins neue Jahr ist das Unternehmen laut Geschäftsführer Gero von der Wense „positiv“ gestartet. pr. / mld

Gelldorf. 2010 habe für den Pumpen- und Fördertechnologiehersteller „positiv“ begonnen, so von der Wense , das Unternehmen habe die Anzahl seiner Aufträge gesteigert. Auch im Vergleich zu Vorjahren sei dieser Januar ein guter Monat gewesen. Die Gründe dafür: Die Lager der Distributoren hätten sich zum Ende des vergangenen Jahres geleert und müssten nun wieder gefüllt werden, was mehr Aufträge für das Gelldorfer Unternehmen bedeutet. Zudem sei „die Talsohle der Wirtschaftskrise erreicht“, die etwas volleren Auftragsbücher würden „allgemeinen konjunkturlichen Tendenzen“ entsprechen.

Außerdem sei der Ölpreis in den vergangen Monaten stabil bei 75 bis 80 US-Dollar pro Barrel geblieben – „das gibt unseren Auftraggebern eine gewisse Investitionssicherheit“, so von der Wense. Die Standard- und auch die Projektgeschäfte würden wieder anziehen. „Es kommt wieder Bewegung in die Märkte“. Anfang Februar 2009 hatte der rapide Verfall des Ölpreises dem damals noch neuen Geschäftsführer Sorgen bereitet, da sich deshalb die Projekte der Kunden verzögerten. Bornemann verzeichnete 25 bis 30 Prozent weniger Aufträge, für den Standort in Gelldorf ein Umsatzrückgang von 15 bis 20 Prozent.

Um das Unternehmen durch die Krise zu bringen, sollten die Kosten kontinuierlich gesenkt werden: Allein 2009 sollten drei Millionen Euro eingespart werden, der Abbau von 30 der knapp 500 Stellen wurde im März angekündigt. Ab Juni wurde Kurzarbeit vor allem für die Bereiche der Pumpenproduktion und der Kunststofftechnik angemeldet – vorerst nicht in allen Bereichen, damit die noch bestehenden Auftragsbestände abgearbeitet werden konnten.

Inzwischen gebe es Kurzarbeit in allen Bereichen, vor allem in der Produktion und Fertigung – „je näher dem Kunden, desto weniger Kurzarbeit“, sagt von der Wense. Was für Bornemann jetzt vor allem gelte: Aufträge an Land ziehen, nah am Kunden sein. „Die Kurzarbeit ist eine endliche Maßnahme“, so der Geschäftsführer. „Sie allein kann ein Unternehmen nicht retten.“

Doch: Die Kurzarbeit helfe dem Unternehmen durch die Krise. „Wenn sich dieser positive Trend als nachhaltig erweisen sollte, könnte die Kurzarbeit langsam zurückgehen“, formuliert es von der Wense vorsichtig. Bis Ende März hat Bornemann Kurzarbeit angemeldet und wird davon Gebrauch machen. Und eventuell auch noch länger: In Kreisen der Geschäftsführung werde momentan diskutiert, ob sie über den März hinaus verlängert werden sollte. „Das werden die nächsten Wochen zeigen,“ so von der Wense. mld

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