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„Es wird das bisher schönste und beste Symposium“

Obernkirchen / Gästeliste „Es wird das bisher schönste und beste Symposium“

Eines steht fest: Wenn die Besucher zum nächsten Bildhauersymposium strömen werden, um mit den auf dem Kirchplatz arbeitenden Künstlern über deren Werke ins Gespräch zu kommen, dann wird es wenig Verständigungsprobleme geben: Bei der neunten Auflage werden ab der letzten Augustwoche die Hälfte aller Künstler deutsch sprechen.

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Horacio Castrejòn erklärt auf dem Symposium im Jahr 2003, wie sein Werk funktioniert: Es wirft den Schattenriss einer Taube. Demnächst zieht die Skulptur auf den Friedhof um.

Quelle: rnk

Obernkirchen. Obernkirchen (rnk). Tanja von Triller, Ingeborg Obrez-Schmidt, Ralf Ehmann, Gudrun Schuster und die in Italien lebenden Petra Lange wurden eingeladen, dazu kommen noch Christoph Schindler, der schon 2006 dabei war, sowie der in Österreich lebende Stefan Esterbauer, der beim letzten Symposium das erste Mal mitmachen durfte. Mitarbeiten werden auch ein Künstler aus Litauen, einer aus dem Reich der Mitte und aus Simbabwe. Die letzte Auswahl aus den übrig gebliebenen 20 Kandidaten, so fasste es Charlotte Köster im Kulturausschuss zusammen, sei schwer gewesen, „vieles ist gleichwertig“. Dass es bei der neunten Auflage eine starke Frauenfraktion geben werde, das sei eher zufällig, meinte die Vorsitzende des Trägervereins „Internationales Obernkirchener Bildhauersymposium.“ Fünf Männer, fünf Frauen, halbe-halbe, wie es die Vorsitzende formulierte, dazu kommt noch eine Nachmeldung eines zweiten Künstlers aus Simbabwe. Bis das Symposium begonnen wird, gibt es noch einiges zu tun. So sollen die Werke der bisherigen Kunstveranstaltungen noch einmal gründlich gereinigt werden schließlich wird wieder mit einer Zuschauerzahl in fünfstelliger Höhe gerechnet. Mit kleineren Umstellungen muss ebenfalls gerechnet werden, denn zum Symposium wird ein neuer Flyer erscheinen, der über den jeweiligen Ort der noch existierenden Werke Auskunft gibt. Zwei Werke werden wohl umziehen: Eins kommt nach Krainhagen, dort hatte man schon seit Jahren im Ortsrat dafür plädiert, neben der Skulptur am Ortschaftshaus ein zweites Werk im Ort aufzustellen.

 Ein zweites Werk, das derzeit im Bauhof gelagert wird, kann ebenfalls umziehen: Es stammt von Horacio Castrejòn und wurde beim Symposium 2003 geschaffen. Durch eine Öffnung wird durch Sonnenlicht der Schattenriss einer Taube geworfen, manch einer wird sich erinnern. Das Werk zieht auf den Friedhof um und erhält dort einen angemessenen und würdigen Platz. Kurz andiskutiert wurde eine Möglichkeit, auf die zuletzt im Jahr 2000 ein Künstler zurückgriff: Kann auf dem Symposium wieder in Holz gearbeitet werden. Bislang sehen die (neueren) Statuten nur Arbeiten in Stein vor.

 Generell, so formulierte es Ausschussvorsitzende Beate Krantz (CDU), erwarte die Besucher das bisher schönste und beste Symposium.

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