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Quereinsteiger sind willkommen

Familientag bei der Feuerwehr Quereinsteiger sind willkommen

Wenn es darum geht, ein brennendes Gebäude zu löschen und daraus in Not geratene Menschen zu retten, kann ein Einzelner nicht viel bewegen.

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Unter Anleitung eines erfahrenen Brandschützers führen Kinder einen Löschangriff auf ein eigens zu diesem Zweck entzündetes Mini-Feuer durch.

Quelle: wk

OBERNKIRCHEN. Daher ist in solchen Fällen Teamwork gefragt. Das fängt beim Aufbau einer Löschwasserversorgung an, betrifft die Brandbekämpfung im Gebäude durch Atemschutzgeräteträger und endet nicht zuletzt bei der Bergung verletzter Personen. Dabei ist es wichtig, dass sich der eine auf den anderen verlassen kann und man sich als eine Gemeinschaft empfindet, um bei solchen Einsätzen als Ganzes zu funktionieren.

Um die Kameradschaft zu fördern, hat die Freiwillige Feuerwehr Obernkirchen ihre Mitglieder, allen voran die Aktiven und deren Anhang, am vergangenen Sonnabend zu einem „Familientag“ auf das Gelände des Feuerwehrgerätehauses eingeladen. Außerhalb der regelmäßigen Dienste, bei denen es in der Regel um feuerwehrtechnische Angelegenheiten geht, standen bei diesem Fest der Spaß und die Geselligkeit auf dem Programm. Spaß insbesondere für den Feuerwehrnachwuchs (sprich: die Kinder der Brandschützer), der sich an diversen Spielestationen betätigen und an einer kleinen Löschübung teilnehmen konnte. Geselligkeit dagegen bei den Erwachsenen, die es sich am Nachmittag bei Kaffee und Kuchen und später am Abend bei Gegrilltem gut gehen ließen. Die Kinder buken zudem Stockbrot am Lagerfeuer.

Alle dabei

Mit dem „Familientag“ wolle man „die große Familie Feuerwehr Obernkirchen zusammenführen“, um gemeinsam ein paar schöne Stunden zu haben, erklärte der Oberbrandmeister Frank Messerschmidt. Und von der Kinder- und Jugendfeuerwehr über die Aktiven der Feuerwehr bis hin zur Altersabteilung und den passiven Mitgliedern seien auch viele gekommen.

 Auf Nachfrage berichtete Messerschmidt, dass die Ortsfeuerwehr Obernkirchen aktuell rund 40 aktive Brandschützer zählt. Dies sei von der Anzahl her in Ordnung, wenngleich es freilich auch ein paar mehr sein dürften. Denn anders als früher würden heute viele dieser aktiven Mitglieder auswärts arbeiten, sodass sie tagsüber für die Feuerwehr nicht verfügbar seien.

 „Wir freuen uns also über jeden, der bei uns mitmachen will – auch Quereinsteiger sind willkommen“, betonte Messerschmidt. Gute Argumente für ein Engagement bei der Freiwilligen Feuerwehr gebe es jedenfalls genug.

Ganz vorne stehe dabei der Wunsch, anderen Menschen in Not zu helfen. Zudem erlebe man Kameradschaft, habe mit interessanter Technik zu tun, lerne immer etwas Neues dazu.

Denn auch im Brandwesen gebe es ständig neue Entwicklungen – beispielsweise neue Löschmittel und -verfahren –, mit denen man sich dann im Rahmen von regelmäßigen Fortbildungen befasse. wk

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