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Fingerspitzengefühl gefragt

Weidenflechten Fingerspitzengefühl gefragt

Astkörbe, offene Kugeln: „Wenn es klappt, dann kommen noch die Spiralen. Findet Ihr das schwierig?“, fragt Referentin Kerstin Eikmeier in die Runde. Heike Radecke vom Vorstand des Kneipvereins Obernkirchen hat erneut den Kursus Weiden-Flechtkunst gebucht. „Wir machen das jetzt schon zum dritten Mal, und es macht viel Spaß“, sagt sie. Insgesamt haben in der Aula der Grundschule Obernkirchen neun Interessierte teilgenommen.

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Jedes Stück ist ein Unikat: Mitglieder des Kneippvereins Obernkirchen haben an einem Kurs für Weidenflechtkunst teilgenommen.

Quelle: tla

Obernkirchen. Jedes Flechtwerk ist dabei ein individuelles Unikat. Weiden-Flechtkunst erfordert Fingerspitzengefühl – das ist alles eine Frage der Technik. Eine Kugel ist dagegen für Anfänger gut geeignet. „Dabei wird mit drei Ringen ein Grundgerüst gebaut, die schließlich miteinander verbunden werden. Dann werden einfach mehrere Weiden in die Kugel geflochten, damit diese eine Form bekommt“, sagt Eikmeier, die in Porta Westfalica eine Werkstatt hat.
Momentan fertigt sie Körbe in diversen Größen an. „Der Anfang wird mit dem Boden gemacht. Dafür werden dickere Weidenstöcke benötigt, die zu einem Bodenkreuz zusammengefügt werden. Darauf werden Aufsteller gesetzt, sodass ein Grundgerüst entstehen kann“, erklärt die Künstlerin, die viel von ihrem Handwerk versteht.
In ihrer Werkstatt bietet sie auch Reparaturen an. Das können zum Beispiel Stühle sein, wo Sitzfläche oder Rückenlehne erneuert werden muss.
Das Material für den Kursus hat sie mitgebracht. „Die Weiden wurden vorher zwei Wochen lang in Wasser einlegt, damit sie gut zu verarbeiten sind“, erläutert die Referentin, die stets ein offenes Ohr für ihre Kursteilnehmer hat und gute Tipps gibt.
Radecke ist mit ihrer bisherigen Flechtkunst zufrieden und auch ein wenig stolz: „Ich weiß allerdings noch nicht, was ich mit dem Astkorb mache – vielleicht im Sommer was für den Garten“, sagt die dritte Vorsitzende des Kneipp-Vereins. 

tla

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