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Förderverein der IGS braucht mehr Mitglieder

Schlechte Kassenlage Förderverein der IGS braucht mehr Mitglieder

Bei der kleinen Feier anlässlich der „Einschulung“ der neuen Fünftklässler an der IGS (wir berichteten) hat es seitens der Schulelternratsvorsitzenden nur einen kleinen Hinweis auf den gemeinnützigen „Schulförderverein Obernkirchen“ gegeben, der sich in vielfältiger Weise für das Schulleben engagiert.

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Obernkirchen. Mehr Informationen dazu und insbesondere die Formulare, mit denen Eltern die Mitgliedschaft in diesem Verein beantragen können, gebe es bei dem für Dienstag geplanten Elternabend, kündigte Andrea Diekmann-Zipfel an.

 Dies verband sie mit der Hoffnung, dass möglichst viele Eltern diesem Aufruf folgen werden. Denn je mehr Beitrag zahlende Mitglieder der Förderverein hat, desto mehr Geld steht ihm zur Verfügung, um vom offiziellen Budget der IGS nicht abgedeckte Anschaffungswünsche und Projekte der Schule bezuschussen oder sogar vollständig finanzieren zu können.

 Ein Beispiel dafür ist die Arbeit der Schulsozialarbeiterin Julia Wiersig, die vom Förderverein in den vergangenen Jahren stets mit einem Betrag in Höhe von 1500 Euro für die Anschaffung benötigter „Sachmittel“ unterstützt wurde. Diesmal kann der Verein, der außer auf Mitgliedsbeiträge auch auf Geldspenden und andere Einnahmen angewiesen ist, jedoch aufgrund „schlechter Kassenlage“ nur 800 Euro beisteuern, berichtet dessen Vorsitzende Stefanie Kirsch. Denn: „Es treten halt mehr Eltern aus als ein.“ Und das, obwohl der Mitgliedsbeitrag pro Jahr gerade mal 15 Euro beträgt – umgerechnet also lediglich 1,25 Euro pro Monat.

 Im abgelaufenen Schuljahr 2014/2015 zählte der Förderverein – der übrigens nicht nur die IGS, sondern anteilig auch die Grundschule am Kammweg unterstützt – somit insgesamt nur um die 130 Mitglieder. Demgegenüber standen indes rund 740 Schüler der IGS und 350 Schüler der Grundschule. Warum nicht mehr Eltern dem Verein beitreten, darüber kann Kirsch zwar nur mutmaßen, gleichwohl geht sie davon aus, dass es oftmals Desinteresse sei. Zudem gebe es mittlerweile wohl auch viele finanzschwache Familien, bei denen das Geld „nicht mehr so locker“ sitze. Wiersig formuliert es dagegen so: „Die Haltung, es ist ja auch für meine Kinder, ist heute nicht mehr so präsent.“

 Insofern bietet es sich an, einmal einen Blick darauf zu werfen, wie das Engagement des Schulfördervereins auf der Homepage der IGS beschrieben wird: „In den letzten zehn Jahren lagen die Auslagen bei zirka 40000 Euro. Außerdem werden von Jahr zu Jahr für 4000 bis etwa 6000 Euro Lehrmittel angeschafft, um die allgemeinbildenden Schulen zu unterstützen“, heißt es dort. Dafür gab es: Musikinstrumente, Musikanlage, Klassensätze für fast alle Unterrichtsbereiche, Mikroskope, Diaprojektor, Klassenbücherei, Mittel für die Schulhofgestaltung sowie die Finanzierung von Schulveranstaltungen und Referenten.

Nicht in dieser Auflistung enthalten ist die als Bedarf angemeldete, rund 2500 Euro teure und zumindest zu einem „kleinen Teil“ vom Schulförderverein bezuschusste Einrichtung eines „Chill-Raumes“. Dabei handelt es sich um einen gemütlich gestalteten und möblierten Gruppenraum, in dem Wiersig regelmäßig Gespräche mit größeren Schülergruppen führt. Dabei reicht die Bandbreite der Themen, die zur Sprache kommen, von Sozialkompetenztrainings über Beratungen rund um die Berufsorientierung bis hin zu Konfliktlösungsgesprächen. wk

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