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Freude in der Feldmark: „Endlich geht es los“

Vehlen / Klinikumsbefürworter Freude in der Feldmark: „Endlich geht es los“

Die Botschaft ist unmissverständlich: „Endlich geht es los“ prangt es in großen, grünen Lettern auf einem weißen Transparent, mit dem rund ein Dutzend Bürger aus Vehlen, Gelldorf und Obernkirchen ihre Meinung zu dem in der Vehlener Feldmark entstehenden Großklinikum Schaumburg kundgetan haben.

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Nachdem bislang nur Gegner des geplanten Gesamtklinikums mit ihrem Protest an die Öffentlichkeit getreten sind, haben nun Befürworter des Millionenprojekts an der Großbaustelle demonstriert.

Quelle: wk

Vehlen (wk). Ort der Demonstration, bei der von den Teilnehmern unter anderem Bier sowie Bratwurst vom mitgebrachten Holzkohlegrill verzehrt werden, ist eben diese Baustelle, wo erst vor Tagen mit dem Anlegen der Baustraße begonnen wurde.

 „Wir sind dafür, dass das Klinikum hierher kommt, weil die Krankenhäuser an den drei Standorten Stadthagen, Bückeburg und Rinteln finanziell nicht zu halten sind“, erklärt Christoph Schuster, der seine Teilnahme an der Aktion ausdrücklich nicht auf sein Engagement als CDU-Ratsherr im Ortsrat Vehlen bezogen wissen will. Als bloßer Bürger ist nach eigenen Angaben auch Ortsbürgermeister Werner Harder (SPD) dabei, der folgende Meinung vertritt: „Jeder möchte das Großklinikum haben, aber nicht vor der eigenen Haustür.“

 „Man diskutiert über Rehe, Maulwürfe und sonst was, aber man glaubt ja gar nicht, wie schnell sich Tiere an so eine bauliche Veränderung in ihrem Lebensraum anpassen“, kommentiert Wilhelm Struckmann die von Standortgegnern ins Feld geführte vermeintliche Naturzerstörung. Ralf Schweer gibt hierzu zu bedenken, dass der Schutz der Natur nicht über die Menschen gestellt werden dürfe – insbesondere nicht über jene, die aufgrund einer Erkrankung auf ein schnell zu erreichendes Klinikum angewiesen sind. „An die Kranken denkt keiner“, pflichtet dessen Ehefrau Heike Schweer aus eigener Betroffenheit bei. Und der Gelldorfer Ralf König gibt schließlich zu bedenken, dass in der gegen das geplante Großklinikum protestierenden Bürgerinitiative viele Leute engagiert seien, die gar nicht in Vehlen wohnen.

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