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Frust und Trost

Obernkirchen / Horst am Kleistring Frust und Trost

„Unsere Kinder gehen in den Hort am Kleistring, weil sie sich dort wohlfühlen und weil wir Eltern sicher sind, dass sie dort rundum gut betreut werden“, lobt die Elternvertreterin Daniela Rink-Eitler die Arbeit dieser pädagogischen Einrichtung.

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Dieses Hort-Trio hat besonderen Spaß am Schnitzen, unter anderem von Holzstäben: Saskia Scheller (l.) und Emely März. Angeleitet werden die Hobbybastler von ihrem Erzieher Nikolai Babock.

Quelle: sig

Obernkirchen (sig). Derzeit werden am Kleistring 25 Schulkinder zwischen 12 und 17 Uhr betreut. Für die meisten von ihnen stellt der Hort eine Art zweite Familie dar. Dort wird der erste Schulfrust abgeladen, Trost gespendet, wo es erforderlich ist, und zugehört, wenn die Jungen und Mädchen über ihre Vormittagserlebnisse in der Schule sprechen möchten.

Im Gegensatz zur Schule, in der nun einmal nach festen Vorgaben gearbeitet und gelernt werden muss, haben die Kinder im Hort die Chance, täglich an der Gestaltung des Nachmittags mitzuwirken. Beim gemeinsamen Mittagessen können Pläne für die nachfolgenden Stunden geschmiedet werden.

Die ersten Weichenstellungen gibt es schon zum Wochenbeginn. Da besprechen die Erzieherinnen und Erzieher die Abläufe in den Gruppen und die Freizeitaktivität. Natürlich besteht eine feste Zeit für die Hausaufgaben. Sie wird konsequent eingehalten und läuft in großer Ruhe ab, um die Konzentration nicht zu beeinträchtigen.

Durch eine erste Kontrolle wird sichergestellt, dass keine Hausaufgaben vergessen worden sind. Die Eltern bekommen beim Abholen ihrer Kinder auch das nötige Feedback, ob und wo noch ein Nacharbeiten und Vertiefen zu empfehlen ist.

Die restliche Zeit des Nachmittags gehört dem Spielen mit anderen Hortkindern oder Freunden aus Schule und Nachbarschaft, die im Hort immer gern gesehen sind. Dazu trifft man sich im Außenbereich. Es gibt aber auch handwerkliche Tätigkeiten, die den Kindern Spaß bereiten, wie zum Beispiel Holzschnitzarbeiten. Von den Größeren wurde das Reinigen des Teiches auf dem Gelände angeregt und mit viel Eifer vorgenommen. Vor dem Start in das neue Schuljahr gab es eine gemeinsame Freizeit auf Schloss Baum im Schaumburger Wald. Sie wurde ausgefüllt mit Floßfahrten, Spielen, Lagerfeuer und Grillpartys. Daniela Rink-Eitler: „Auf diese Weise lernen die Hortkinder selbstverständlich die ganze Bandbreite menschlichen Zusammenlebens kennen; sie setzen sich mit Kindern unterschiedlichen Alters auseinander, lernen Konflikte zu lösen und üben gegenseitige Rücksichtnahme sowie Fürsorge.“ Mit dem „Abschieben“ von Kindern und dem Aufbewahren „schwieriger Fälle“ hat diese Arbeit wenig zu tun. Wer diese an den Bedürfnissen der Kinder ausgerichtete Betreuung kennenlernen möchte, der kann das Gespräch mit Elternvertretern suchen. Kontaktdaten können in der Kita am Kleistring erfragt werden.

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