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Für alle ist was dabei – nur der Regen stört beim Fest

Obernkirchen/ Familienfest Für alle ist was dabei – nur der Regen stört beim Fest

Burkhard Balz hat durchaus etwas zur Qualität sagen können, die den Künstler Josef Franke, den alle Welt nur Jupp nannte, auszeichnete. Denn seit rund 20 Jahren steht im Wohnzimmer seiner Eltern ein Werk von Franke, erklärt der Europaabgeordnete Balz, der Obernkirchener sei schon ein guter Künstler gewesen.

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Für alle war etwas dabei: Das Familienfest in Obernkirchen ist super besucht.

Quelle: rnk

Obernkirchen (rnk). Balz hatte bei der Enthüllung eines Gedenksteines, mit dem an Franke erinnert wird, kurz vom Bürgermeister das Wort erhalten. Oliver Schäfer hatte zuvor ein paar freundliche Sätze gesprochen und darüber aufgeklärt, warum die Familie noch einen Stein aus Sandstein aufgestellt habe: Weil den Jupp in Obernkirchen fast alle gekannt hätten, aber eben auch viele Auswärtige sich fragen würden, wer denn dieser Jupp Franke gewesen sei, dem die Stadt einen Platz gewidmet habe. Nun kann man es nachlesen.

Wer vorgestern Zeit und Lust hatte, konnte den Mittag beim Kreisverband des DRK verbringen, wo zum Tag der offenen Tür geladen war, und anschließend an der Rathenaustraße den Gartenprofis bei der Arbeit zuschauen. Dort wurde von „Obernkirchen blüht auf“ ein großes Pflanzbeet angelegt, dass neben seiner bald auffallenden Schönheit einen weiteren großen Vorteil hat: Es ist pflegeleicht, weil es keine Erde mehr enthält, sondern gebrochenen Kalkstein. Gepflanzt wurden halbschattige Pflanzen.

Um 14 Uhr eröffnete die Trommelgruppe „Epba“ das Familienfest. Die rund 20 Trommler, die sich regelmäßig im Jugendzentrum Rinteln treffen, spielten afrikanische Rhythmen und wurden kongenial unterstützt vom Gesang des Kontaktchors aus Neesen. Einen orientalischen Tupfer steuerte die Bauchtanzgruppe „Wüstenblume“ aus Minden bei.

Wäre der Regen nicht gewesen, der zwischenzeitlich die Besucher in schützende Räume zwang, wäre es ein ideales und perfektes Fest gewesen. Das, was Stadtkoordinatorin Dörte Worm-Kressin mit ihrem Team auf die Beine gestellt hatte, war wirklich famos. Nicht ohne Grund hatte Schäfer in seiner Begrüßungsrede davon gesprochen, im nächsten Jahr eine Wiederholung folgen zu lassen.

Alle Vereine, Verbände und Institutionen hatten sich richtig viel Mühe gegeben. Es gab Angebote ohne Ende, die von einer Dino-Rallye für die Kleinen über die vielen Auftritte der einzelnen Gruppen des Kneipp-Vereins bis hin zur Musik am Abend reichten – einfach beeindruckend.

Natürlich fegte der Regenguss gegen 16.30 Uhr auch viele Besucher zurück nach Hause, aber auf dem Kirchplatz gab es bis 20 Uhr ein starkes Programm, ehe dann der Abend musikalisch ausklang mit der Gruppe „Cube“, die gut abgehangene Klassiker vortrug, von „Son of a preacher man“ bis hin zu „Mustang Sally“. Rund 250 Zuhörer harrten vor der Bühne aus, für die richtige Partystimmung fehlten aber fünf Grad an Temperaturen.

Und Balz? Ging noch wählen, denn bei der BKK 24 gab es 14 Jahre mehr Leben in der „Länger besser leben“-Stadt.

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