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Fuß vom Gas – den Kindern zuliebe

Obernkirchen / Kreisverkehrswacht Fuß vom Gas – den Kindern zuliebe

Täglich verunglücken auf deutschen Straßen mehr als 1000 Personen bei Verkehrsunfällen, darunter viele Kinder unter 15 Jahren.

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„Tempo runter“: Ursula Müller-Krahtz, Detlef Hansel, Oliver Schäfer und Werner Nickel (v.l.n.r.) bitten darum.

Quelle: rnk

Von Frank Westermann

Obernkirchen. So wurden allein im Jahr 2012 rund 30000 Kinder bei Unfällen verletzt. Anders gesagt: Alle fünf Tage stirbt ein Kind an den Folgen eines Autounfalls. In Obernkirchen steht Bürgermeister Oliver Schäfer an der Ecke Hünenbrink/Eilsener Straße, zeigt auf die Kreuzung: „Die ist ein Paradebeispiel.“

Denn dort rollt der Verkehr. Zum einen von und zur Großbaustelle Klinikum, zweitens zur innerörtlichen Baustelle; dorthin und von dort weg, wo bis vor Kurzem noch eine Minigolfanlage stand. Dazu kommt der Verkehr von und zur Grundschule. Schäfer spricht vom „Zielverkehr“. Und an der Ecke liegt auch der Zebrastreifen mit Ampel, den die Hortkinder benutzen sollen, wenn sie in Richtung Kleistring gehen.

Deshalb hat sich Schäfer an diesem Tag dort mit Kreisdezernentin Ursula Müller-Krahtz und Werner Nickel von der Sparkasse Schaumburg sowie Detlef Hansel von der Kreisverkehrswacht getroffen. Das Quartett möchte auf die neuen „Hohlklammer-Plakate“ aufmerksam machen, die die Kreisverkehrswacht jetzt in der Bergstadt aufgestellt hat – allesamt Plätze, an denen besondere Vorsicht in Bezug auf die Schulkinder erforderlich ist.

In den vergangenen drei Jahren, so Hansel, habe man im Landkreis 170 dieser Plakate aufgestellt. Nickel verweist als Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Sparkasse darauf, dass man bewusst das Logo des Knax-Clubs aufgedruckt habe, in Augenhöhe der Kinder. Denn natürlich müssten auch Kinder im Straßenverkehr die Augen wachsam geöffnet haben. Passiert sei noch nichts Schlimmes, erklärt Schäfer. Nickel verweist darauf, dass sich allein deshalb schon die Prävention gelohnt habe.

Die Sparkasse unterstützt die Aktion mit 500 Euro, 2013 war die Summe doppelt so hoch. Doch nicht nur Autofahrer sind angehalten, aufmerksamer im Straßenverkehr zu sein. Auch Eltern sollten ihre Kinder über Gefahren aufklären. Sie sollten ihre Kinder auf Gefahrenstellen hinweisen und mit ihnen gemeinsam den Weg zur Schule, zum Spielplatz oder zum besten Freund üben. Auf diese Weise kommen die Kleinen später auch allein sicher an ihr Ziel.

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