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Gebiet der heutigen Zeit anpassen

Neue Bauplätze Gebiet der heutigen Zeit anpassen

An der Twegte in Obernkirchen wollen Rat und Verwaltung neue Bebauungsmöglichkeiten schaffen. Sie möchten eine „bauliche Entwicklung“ auslösen, wie es im Fachausschuss hieß, wo die Pläne die nächste Hürde nahmen: Einstimmig wurden sie dem Stadtrat zum Beschluss empfohlen.

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Symbolbild

Quelle: Archiv

Obernkirchen. Planer Matthias Reinold spricht von einer städtebaulichen Neuordnung. Vereinfacht formuliert, liegt der Stadt ein Antrag vor: Im Bereich zwischen der Neumarktstraße und dem Fußweg oberhalb der Twegte möchte ein Mitbürger bauen. Die Verwaltung hat keinerlei Einwände und sieht eine Chance, den Bereich einmal grundsätzlich zu überplanen und der Zeit anzupassen. Eine Frage drängt sich auf: „Kann man in der zweiten und der dritten Reihe bauen oder nicht?“, formulierte es Reinold, wobei die zweite Reihe direkt hinter der Bebauung der nördlichen Neumarktstraße folgen würde.

Eine ebenfalls nicht unwichtige Frage: Wie könnte das Gebiet erschlossen werden – wo könnten die Fahrzeuge fahren?

Geprüft wurden im Laufe der Monate einige Erschließungsvarianten – und mit dem antragstellenden Investor abgestimmt. Im Ausschuss legte Reinhold eine Variante vor, die ohne innere Erschließung auskommt, dem Investor eine gewisse Entwicklung auf seinen Grundstücken ermöglicht und in Zukunft auch den anderen Anliegern Erweiterungsmöglichkeiten einräumt.

Kosten mit Initiator teilen

Die Planungskosten so schlägt die Verwaltung vor, sollten mit dem Initiator der Planung geteilt werden.

Die zweite Reihe soll über die Neumarktstraße erschlossen werden, die dritte (von insgesamt vieren) über die Twegte, schlug Reinold vor und sprach von einer „klaren Gliederung“. Gebaut werden könnte bis zu zwei Geschossen. „Alles, was da ist“, meinte Reinold mit Blick auf die Neumarktstraße, „kann sich weiterentwickeln.“ Die Chance des Quartiers, so formulierte es der Planer vorsichtig, sei vielleicht noch nicht von allen Anliegern erkannt worden. Das könne sich ändern, wenn die ersten Beispiele vorliegen würden.

Dass die Zuwegung von oben über den eher schmalen Weg erfolgen könnte, sah Reinold nicht als größeres Problem an. Zum einen sei der Weg eine einzige gerade Linie, jeder könne sich bei Begegnungsverkehr sehen, zudem sei eine kleine Bucht vorhanden, in der man ausweichen könnte. Außerdem könne man mit den Anliegern noch über die Wegbreite sprechen, „jedenfalls mit denen, die jetzt noch nicht bauen wollen“. Eine Gesamtbreite von fünf Metern, so Reinold, sei drin. rnk

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