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Gefunden – die Nadel im Heuhaufen

Gelungener Abistreich an der IGS Gefunden – die Nadel im Heuhaufen

 Des einen Freud ist des anderen Leid: Mit einem lustigen Abistreich hat der Abschlussjahrgang der IGS Obernkirchen Lehrer und Rektorat Mittwochmorgen um 7 Uhr in der Frühe eiskalt erwischt.

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Die Lehrer haben einen Plan: einfach kleine Heuhaufen anheben und drunter schauen. So finden sie die Nadel in nur 90 Sekunden.

Quelle: mig

Obernkirchen. Die Schüler hatten im Innenhof einen Heuhaufen aufgeschichtet und eine Nadel hineingeworfen. „Die müssen die Lehrer erst mal finden, bevor sie mit dem Unterricht beginnen können“, freute sich Moritz zum Felde.

 Was sich die Schüler dabei gedacht haben? „Wir wollen es den Lehrern so schwer wie möglich machen, in die Schule zu kommen“, ergänzt ein Mitschüler. Sechs Jahre hätten die Lehrer sie „gequält“ – „jetzt sind wir mal dran.“ Dabei hat der Abschlussjahrgang – übrigens der erste, der im Jahr 2009 begründeten IGS Obernkirchen – seine Lehrer eigentlich lieb. „Die waren nett zu uns und haben einiges durchgehen lassen“, sind sich Schüler einig.

 Aber nett sein hilft an diesem Morgen wenig – die Lehrer müssen ins Heu. Manch einer hat sich in weiser Voraussicht Arbeitskleidung mitgebracht, andere Regenschirme oder einen Regenmantel (gegen die marodierenden Wasserpistoleros). Doch kaum hatte der Spaß begonnen, war er auch schon wieder vorbei. Die Pädagogen brauchten lediglich eineinhalb Minuten, um die (ziemlich groß geratene) Nadel im Haufen zu finden. Was wohl daran lag, dass die Lehrer schlau vorgingen. Denn eingedenk dessen, dass etwas Kleines, Schweres nach unten fällt, hoben sie kleine Haufen in die Luft, bis die „Nadel“ gefunden war.

 Für die Schüler blieben spaßige Momente (statt im legeren Anzug erlebten sie ihre Lehrer in Arbeitsklamotten) und eine kostenlose Demonstration in Physik. Ein Rat für den kommenden Jahrgang: Entweder den Haufen größer machen oder die Nadel leichter. Dann dauert es beim nächsten Mal bestimmt länger.

Von Michael Grundmeier

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