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Glück im Glockenturm

Aktionstag Kirche-Schule Glück im Glockenturm

Diejenigen der etwa 100 Fünftklässler, die sich am Dienstag beim Aktionstag Kirche-Schule für den Besuch des Turms von St. Marien als eine von elf Stationen entschieden haben, hatten in mehr als einer Hinsicht Glück: nicht nur, dass die Aussicht dank des Top-Wetters gut war.

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Glocken-Quiz im Turm der Stiftskirche: Diese IGS-Schüler wissen jetzt fast alles über die Marienglocke.

Quelle: tw

Obernkirchen. Julia Schönbeck, die für die IGS-Schüler ein Glocken-Quiz parat hatte und das Geläut auf Knopfdruck in Gang setzte, zeigte ihnen auch einen ganz seltenen Gast: einen Turmfalken, der unterhalb der Glockenstube in einem Giebel wohnt.

Einmal mehr hatten die Kinder unter den elf Angeboten rund um St. Marien und St. Josef (Führung: Ursula Hake) die Qual der Wahl, konnten per Farbkärtchen nach Gusto drei buchen, die sie dann jeweils 45 Minuten beschäftigten. In den Pausen gab’s im Gemeindezentrum Rote Schule von vier Müttern bestrichene Brötchen zur Stärkung.

Zufrieden mit dem Verlauf des Aktionstages zeigt sich Annika Zahel. Die kommissarische Fachleiterin Religion, die ihn zum ersten Mal organisiert hat: „Wir haben an der Admiral-Scheer-Straße viele auswärtige Fahrschüler. Für sie ist das heute eine gute Gelegenheit, Obernkirchen kennenzulernen, Schwellenängste zu überwinden – und die Stiftskirche sowie sich selbst zu entdecken.“

Ersteres war zum Beispiel bei einer Expedition durch St. Marien und einem Besuch des „Prominenten-Friedhofs“ möglich, Letzteres bei einem Theaterangebot von Diakonin Carina Sittig: Sie ließ die Schüler das zuvor gelesene Märchen „Die Sterntaler“ der Gebrüder Grimm in fünf Standbildern in Szene setzen; anschließend durften sich die Kinder aus einem großen Kostümkoffer bedienen und sich nach Belieben verkleiden. Erstmals mit einem eigenen Angebot dabei und auch eine Premiere: die Diakonie Rinteln, die den Schülern ihre Aufgaben bei einem „Help“ betitelten Begriffe-Legen spielerisch vorstellte.

Fazit von Pastor Wilhelm Meinberg, dem selbst „Flottes im Hause Gottes“ von der Gitarre ging, am Ende des fast fünfstündigen Aktionstages: „Für uns war es eine gute Gelegenheit, den Kindern unsere Angebote nahe zu bringen. Was mich betrifft, kann das auch in Zukunft so weitergehen.“ Damit dürfte der zehnte Aktionstag folgen. tw

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