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Großes Interesse der Vereine am Barbarossafest

Zusage folgt auf Zusage Großes Interesse der Vereine am Barbarossafest

„Donnerwetter! Mit so vielen Zusagen habe ich nicht gerechnet“, staunt Florian Osthues – und notiert, wie sich im Sitzungssaal des Rathauses Hand um Hand hebt. Knapp 25 Repräsentanten Obernkirchener Vereine sind der Einladung der Stadt gefolgt; die meisten signalisieren dem Projektmanager von Porta Event per Fingerzeig, dass sie auch beim Barbarossafest im nächsten Jahr dabei sein wollen.

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Tolle Stimmung beim Public Viewing während des Barbarossafestes bei der WM 2014: „Seit Menschengedenken ist die Stadt nicht mehr so voller Menschen gewesen“, sagt Bürgermeister Oliver Schäfer. Ein Public Viewing soll es auch bei der EM 2016 geben.

Quelle: Archiv

Obernkirchen (tw).  Gemeinsam mit Verwaltungschef Oliver Schäfer gibt Osthues an diesem Info-Abend einen ersten Einblick in das, was zwischen Freitag, 17., und Sonntag, 19. Juni, 2016 im Zentrum der Bergstadt über die Bühne gehen soll. Wichtig dabei: Die Neuauflage, versprechen beide, solle weder für die Stadt noch für die Beteiligten teurer werden. Wer sich als Verein nur präsentiert, zahlt nach wie vor keine Standgebühr. Und das, obwohl die Zahl der Sponsoren noch „ausbaufähig“ ist, wie Osthues sagt.

 Dabei ist schon jetzt, ein Dreivierteljahr vor der Super-Sause, deutlich: Grundsätzliches muss gegenüber der Premiere 2014 nicht verändert werden. „Seit Menschengedenken ist die Stadt nicht mehr so voller Menschen gewesen – auch Auswärtiger“, schwärmt Schäfer noch im Rückblick. Selbst in den sozialen Netzwerken habe es mit Blick auf das Barbarossafest „keinerlei Negativ-Postings“ gegeben. „Das ist fast schon gespenstisch“, meint der Bürgermeister.

 Ihre Bereitschaft, erneut mitzumachen, haben bereits jetzt erklärt: Bürgerschützen, TC Obernkirchen, TSV Krainhagen, Jugendring, Kneipp-Verein, Info-Galerie, DLRG mit Schwimmsportfreunden und Förderverein Sonnenbrinkbad und viele mehr. Der HSV-Fanclub Blauer Stern Schaumburg konnte bei der Premiere wegen einer Terminüberschneidung nicht mit von der Partie sein. Ob dies auch im nächsten Jahr mit einer Fahrt zur Europameisterschaft droht, entscheidet sich im Dezember; ansonsten ist auch der Fanclub dabei. Ihr Kommen zugesagt haben derweil die Partner aus Pasvalys (Litauen), von La Flèche (Frankreich) liegt noch keine Rückmeldung vor.

 Aus den Reihen der Vereine kommen derweil Vorschläge für das, was 2016 noch besser werden muss – allem voran „die Anbindung des Bornemannplatzes“ ans Festgeschehen, wie Osthues notiert. Dieser nämlich habe mit seinen Angeboten in den Abendstunden unter einem Mangel an Besuchern gelitten, vor allem, als das Public Viewing zur Weltmeisterschaft etwa 80 Prozent der Besucher Richtung Rathaus zog. Da die Chance nicht schlecht steht, dass es auch 2016 bei der Europameisterschaft im Rahmen eines Public Viewing Spiele mit deutscher Beteiligung geben wird, muss am Festkonzept an dieser Stelle gefeilt werden.

 Hinzu kommt: Nutzer des Bornemannplatzes fordern für die Neuauflage die Präsenz eines Sicherheitsdienstes in den Abend- und Nachtstunden. Das Areal sei nämlich im Schutz der Dunkelheit als „Urinal“ missbraucht worden; selbst Kothaufen habe man gefunden.

 Diskutiert wird derzeit darüber, den Bornemannplatz während des Festes um einen Floh- und/oder einen Kreativmarkt zu bereichern. Konsens ist allerdings, dass bei Ersterem möglichst professionelle heimische Anbieter zum Zuge kommen sollen, keinesfalls aber externe „Billigheimer“, die den Markt mit Handyschalen und dergleichen überschwemmen.

 Osthues: „Eine der Musikbühnen werden wir voraussichtlich vom Bornemannplatz an das Kopfende der Friedrich-Ebert-Straße verlegen. Das bringt die Angebote näher zusammen.“ Diese Straße soll nämlich erstmals mit ins Festgeschehen einbezogen werden. Davon erwartet sich insbesondere die dortige Info-Galerie einen besseren Zuspruch als 2014, wo die Besuche eher mau ausfielen. Welche Bands spielen sollen, steht derweil noch nicht fest. „Ich habe aber eine lange Liste mit möglichen Formationen“, sagt Stadtkoordinatorin Dörte Worm-Kressin.

 Last, but not least soll es während des gesamten Geschehens an allen drei Tagen Lautsprecherdurchsagen geben, die auf die jeweils aktuellen Programmpunkte hinweisen.

 An den Garanten des Festerfolges wird dagegen nicht gerüttelt. Das gilt allem voran für den Mittelaltermarkt auf dem Kirchplatz, den es 2016 erneut geben wird. „Ich gehe davon aus, dass der Kirchplatz dann aufgeräumter sein wird als jetzt, wo er in Teilen noch als Lager für die Dacharbeiten an St. Marien gebraucht wird“, sagt Pastor Herbert Schwiegk.

 Die Kirche hat abermals das Ausrichten eines „Barbarossa“-Gottesdienstes zugesagt. Bereichert werden soll das Fest zudem um eine Präsentation von Oldtimern respektive Wohnmobilen. WIR-Ratsherr Bernd Kirsch drängt darauf, dass in das Fest auch Gastronomen aus Obernkirchen und den Ortsteilen eingebunden werden.

 Die Vereine sind nun über das Winterhalbjahr aufgerufen, ihre Beteiligung und ihre Beiträge auf ihren Jahresversammlungen zu besprechen. Ende Februar/Anfang März wird es dann im Rathaus ein zweites Infotreffen geben.tw

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