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HSV-Fanklub:Weiteres Potenzial bei Teilnehmerzahlen

„Blauen Sterns Schaumburg“ HSV-Fanklub:Weiteres Potenzial bei Teilnehmerzahlen

Anhänger des früher so erfolgreichen Hamburger Sportvereins müssen angesichts der sportlichen Achterbahnfahrt derzeit einiges aushalten können: Und doch halten ihm immer noch viele Anhänger aus dem Schaumburger Land ihrem Lieblingsverein die Treue.

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Der Vorstand des „Blauen Sterns Schaumburg“ präsentiert die neue Club-Fahne.

Quelle: sig

Obernkirchen. Brechend voll war der Saal des „Lindenhofes“ bei der Jahresversammlung des HSV-Fanklubs „Blauer Stern Schaumburg“. Diese Gemeinschaft gehört noch immer zu den fünf größten offiziellen Fanzusammenschlüssen der Hamburger, aber auch sie hat Federn lassen müssen. Die Mitgliederzahl sank, und auch das Sponsoring ist schwieriger geworden.

 Das lag aber keineswegs an mangelnden Aktivitäten dieses Vereins, der seinen Mitgliedern im Vorjahr immerhin 52 Treffen, Veranstaltungen und Fahrten anbot. „Millionen von Emotionen“ seien auf die HSV-Anhänger eingestürmt, sagte der Vorsitzende, Uwe Rennekamp.

 Warum Thomas Tuchel nicht als Trainer gewonnen werden konnte, sei wohl nie bis ins letzte Detail geklärt worden, aber mit Bruno Labbadia sei ein anderer, neuer Hoffnungsträger gekommen. Er führte die Mannschaft erfolgreich durch die zweite Relegation in Folge. Schwer zu ertragen für die Fans des Bundesliga-Dinos, der einst dem FC Bayern Paroli bieten konnte, blickte Rennekamp auf die sportliche Entwicklung zurück.

 Die Mitglieder des in Obernkirchen beheimateten Fanklubs bekamen noch einmal die Bilder jener Minuten zu sehen, in denen sich der HSV gegen den Karlsruher SC den Klassenerhalt sicherte. Dabei brandete noch einmal großer Jubel auf.

 In einer Überschrift war danach vom „unabsteigbaren HSV“ die Rede – eine wohl weiterhin gewagte Aussage. Rennekamp ist voller Hoffnung, dass dies sich als zutreffend herausstellt.

 Das Interesse an den Angeboten des Fanklubs erfüllte nicht immer alle Erwartungen des Vorstands. Das gilt auch für die Fahrten. Aufwind bekam der wieder eingeführte HSV-Stammtisch beim stellvertretenden Vorsitzenden Thomas Jaworski. In seiner Hütte treffen sich die Mitglieder an jedem ersten Sonntag eines Monats zum Klönen über die Situation und die Spiele des HSV.

 Jaworski ist auch verantwortlich für die umfangreichen Multimedia-Aktivitäten des Fanklubs, dessen Homepage weit über hunderttausend Mal aufgerufen wurde. Seine Arbeit wurde mit großem Beifall quittiert. Rennekamp informierte die Mitglieder noch über die Planungen für 2016 und die neuen Vereinsstrukturen des HSV.

 Alle an der Versammlung teilnehmenden Fans bekamen einen neuen HSV-Schal geschenkt. Verlost wurden zudem Verzehrgutscheine des Klubrestaurants und mehrere Eintrittskarten für das Spiel in der bevorstehenden Rückrunde zwischen Hannover 96 und dem HSV. Als neuer Sponsor wurde der Obernkirchener Malerbetrieb Vogt gewonnen – ein weiterer Anlass zu einer spürbaren Aufbruchstimmung. Und eines hat der „Blaue Stern“ seinem großen Vorbild ohnehin voraus: Er schreibt schwarze Zahlen.  sig

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