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„Hier wird jedes Jahr ausgelassener gefeiert“

Obernkirchen / Oktoberfest „Hier wird jedes Jahr ausgelassener gefeiert“

Ausverkauft! Auch im Vorfeld der mittlerweile 13. Ausgabe des am Sonnabendabend in der Liethhalle über die Bühne gegangenen Oktoberfestes hatten die Organisatoren keine Probleme, die rund 600 Eintrittskarten los zu werden.

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Ausgelassen tanzen die Besucher beim Obernkirchener Oktoberfest zur Musik der Band „D’ bayrischen Hiatamadln und der Guntha“.

Quelle: wk

Obernkirchen. Benötigten sie dafür im vergangenen Jahr indes noch sieben Tage, war das Kontigent dieses Mal schon nach gerademal vier Tagen unters Volk gebracht: „Wir hätten auch noch viel mehr verkaufen können“, berichtete Jörg Nitsche, der das Event gemeinsam mit seiner Ehefrau Michaela auf die Beine gestellt hat, stolz. Nicht ohne halb ernst, halb spaßig darauf hinzuweisen, dass sich mitunter regelrechte „Dramen abgespielt“ hatten, als sie den nicht zum Zuge gekommenen Interessenten eine Absage erteilen mussten. Insbesondere in jenen Fällen, in denen diese für größere Gruppen von Oktoberfestfans Eintrittskarten besorgen sollten, aber einfach zu spät aus den Puschen gekommen waren.

 Sei’s drum. Diejenigen jedenfalls, die rechtzeitig Karten ergattert hatten, erlebten erwartungsgemäß ein feucht-fröhliches Vergnügen, bei dem der Funke der Begeisterung bereits nach den ersten Takten des von „D’ bayrischen Hiatamadln“ und deren Quotenmann „Guntha“ angestimmten Auftaktliedes auf die „Wiesn-Gäste“ übersprang. Und so dauerte es auch nicht lange, bis die ersten Schaumburger „Buam“ und „Madln“ auf Geheiß der Band die Bierzeltgarnituren erklommen, um darauf abzutanzen. Selbstredend, dass nach der von der Bandleaderin in den Saal geschmetterten Aufforderung „Prost, Ihr Säcke!“ und einem von der Festgemeinde erwiderten „Prost, Du Sack!“ bereitwillig die Bierkrüge gen Himmel gestemmt wurden, um das süffige Gebräu schließlich durch die Kehle rinnen zu lassen. Wie überhaupt die Musik und das Entertainment der sieben Live-Musikerinnen und Musiker ein Stimmungsgarant sind, weshalb auch die Tanzfläche stets rappelvoll war.

 „Hier wird jedes Jahr ausgelassener gefeiert“, brachte es Manfred Polster treffend auf den Punkt. Begeistert zeigte er sich dabei nicht nur von der „geilen Band“ und dem hohen Anteil derjenigen Gäste, die in fesche Dirndl respektive zünftige Lederhosen nebst Trachtenhemd gekleidet gekommen waren, sondern auch von dem in großen Maßkrügen ausgeschenkten „Schaumburger Festbier“, das von der Schaumburger Privat-Brauerei erst im vergangenen Jahr auf den Markt gebracht worden ist: „Denn wie das Fest selbst muss ja auch das Bier etwas Besonderes sein – und das ‚Schaumburger Festbier‘ ist wirklich gut“, resümierte der gebürtige Bayer und Wahl-Obernkirchener, der mit seiner Gattin just an diesem Tag einen Verwandtenbesuch in Nürnberg beendet hatte, bloß um am Abend in der Liethhalle sein zu können.

 Das Tolle sei zudem, dass Jung und Alt beim Tanzen und Mitsingen der Lieder zusammen Spaß haben, ergänzte Stephanie Nöske (21), die sich schon Wochen vorher auf dieses Event gefreut hat, um endlich ihr neues Dirndl tragen zu können. „Im Prinzip freut man sich sogar das ganze Jahr auf das Oktoberfest in Obernkirchen, denn das ist wirklich mal eine andere Art zu feiern“, konkretisierte die Krainhägerin Kira Warnecke (23).

 Für die Verköstigung der „Wiesn-Gäste“ mit Grillhaxen, Weißwürsten und etwa Leberkäs zeichnete übrigens in gewohnter Manier das örtliche Restaurant Am Sonnenbrink verantwortlich. Gesponsert wurde das Event dagegen unter anderem von der Sparkasse Schaumburg, der Schaumburger Privat-Brauerei und dem Marktplatz Schaumburg. Nur dadurch sei es möglich, das Bier zu einem Preis von nur sechs Euro pro Maß anzubieten, betonte Jörg Nitsche. Zum Vergleich: Laut Medienbericht kostet ein Maß Bier beim Münchener Oktoberfest in diesem Jahr knapp zehn Euro. wk

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