Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Höheweg: Wann es weiter geht, ist unklar

Obernkirchen / Bauarbeiten Höheweg: Wann es weiter geht, ist unklar

Wie geht es nach der Insolvenz weiter am Höheweg? Das ist eine Frage, die Anwohner, Verwaltung und Politik gleichermaßen beschäftigt. Allerdings sind die Handlungsmöglichkeiten für die Stadtverwaltung stark eingeschränkt, zumal die insolvente Firma sich nicht an ihre Zusagen hält: Bürgermeister Oliver Schäfer vermisst Unterlagen.

Voriger Artikel
Botanischer Ausflug zum Schutzacker
Nächster Artikel
Der Spitzenreiter rast mit 82 Kilometern durch den Ort

Als Einbahnsctraße ist der Höheweg wieder befahrbar, wann es mit den Baumaßnahmen weiter geht, ist noch unklar. © rnk

Obernkirchen (rnk). Die Stadt, so Schäfer, sei auf die Unterlagen angewiesen, doch die „Herausgabe hat sich als sehr, sehr schwierig erwiesen“, die Bereitschaft zu einem „kooperativen Miteinander“ stelle sich nicht so dar, wie es angekündigt worden sei.

Was für den Laien aussieht wie eine einzige Baustelle, sind in Wirklichkeit vier: Erstens: Die Sanierung der Deckschicht der Straße, die in den Aufgabenbereich der Pleite-Firma Wenig fällt. Ebenso Wenig-Aufgabe ist die Neuverlegung des Schmutzwasserkanals. Auftraggeber hierfür ist aber der Abwasserverband Auetal. Weiterhin ist die Firma Wenig beauftragt, für die Stadt Obernkirchen die Hausanschlüsse für das Schmutzwasser und das Oberflächenwasser herzustellen. Für die Sanierung der Trinkwasserleitung ist eine Firma im Auftrag der Stadtwerke Schaumburg-Lippe zuständig.

Einen Schritt weiter ist die Stadt bei der Sanierung der Deckschicht gekommen. Schäfer hat Kontakt mit dem damals zweitbilligsten Bieter aufgenommen. Dort sei man grundsätzlich bereit, die restlichen Aufgaben zu beenden. Und genau hier liegt der berühmte Hase im Pfeffer: Was sind die restlichen Aufgaben denn nun genau?
Für die Straße, so Schäfer, müsse das Aufmass gemacht werden, müsste also der Umfang der Bauleistungen festgestellt werden. Die Stadt will wissen, welche Leistungen wurden bisher abgeliefert, was wurde ausgeführt – und wo sind noch Forderungen offen?

Der Abwasserverband Auetal hat seine Verträge mit der Firma Wenig ebenfalls beendet. Die Restarbeiten am Schmutzwasserkanal sollen zeitnah an eine andere Firma übertragen werden. Aber auch hier ist ein Aufmaß erforderlich. Eine Kamerabefahrung des Hauptkanals hat deshalb bereits stattgefunden. Die ermittelten Daten werden der Stadt Obernkirchen für die noch restlichen Hausanschlüsse ebenfalls zur Verfügung gestellt.

Die Neuvergabe der städtischen Restarbeiten, so erklärt Schäfer, werde möglichst in der nächsten Woche mit dem Rechnungsprüfungsamt besprochen, sodass die anschließenden weiteren Arbeiten durchgeführt werden können.

Und wann können die Bürger damit rechnen, dass die Arbeiten weitergehen? Nach der Beendigung aller Tiefbauarbeiten wird dann die neue Deckschicht auf den Höheweg aufgebracht, sagt Schäfer. Auf einen genauen Zeitpunkt will er sich nicht festlegen; bei einer Baumaßnahme, die eigentlich im letzten Herbst nur für wenige Wochen andauern sollte und jetzt noch einige Zeit liegen bleiben könnte, eine wohl nachvollziehbare Haltung.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Schaumburg