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Holzhackschnitzel für jbf-Centrum

Obernkirchen Holzhackschnitzel für jbf-Centrum

Das jbf-Centrum auf dem Bückeberg wird mit einer Holzhackschnitzel-Heizung ausgestattet. Das hat Kreisbaudezernent Fritz Klebe am Montag in der Sitzung des Bauausschusses des Kreistages mitgeteilt. Als Baubeginn ist der kommende Herbst vorgesehen.

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Obernkirchen. Das im Wald gelegene und mit einer Ölheizung ausgestattet jbf-Centrum ist nach Darstellung von Klebe „prädestiniert für die Nutzung des nachwachsenden Rohstoffes Holz“. Die Holzhackschnitzel sollen demnach vom kreiseigenen Forstbetrieb gewonnen und vor Ort verarbeitet werden. Der Transportweg zum jbf-Zentrum ist extrem kurz, was ökologisch sehr sinnvoll sei.

Der Preis für diesen nachwachsenden Rohstoff sei „wesentlich günstiger als der für Öl“, tat Klebe kund. Die Anlage werde sich daher bereits binnen sieben Jahren amortisiert haben. „Und wir überweisen das Geld für das Holz viel lieber an eine kreiseigene Einrichtung, als es den Saudis für Öl zu geben“, brachte Klebe den Ansatz schmunzelnd auf den Punkt. Die sogenannte Wertschöpfungskette bleibe damit innerhalb des Landkreises.

Die neue Biomasseheizung soll in die nicht mehr genutzte Sauna – einschließlich der Umkleideräume des jbf-Centrums – eingebaut werden. Auf dem Außengelände wird ein überdachter Lagerplatz für die Holzhackschnitzel entstehen.

Bei dem Vorhaben handelt es sich nach Darstellung von Klebe um „ein Pilotprojekt mit Vorbildcharakter“. Aus diesem Grund habe die Verwaltung im Rahmen des kreisweiten Klimaschutz-Konzeptes Fördergeld aufgetan. Die Investitionskosten der Holzhackschnitzel-Heizung belaufen sich nach Angaben von Klebe auf 420000 Euro. Davon übernimmt der Bund im Rahmen eines speziellen Förderprogramms rund 200000 Euro. Der Finanzierungsanteil des Landkreises sei vom Kreistag bereits genehmigt worden, sodass einem Baubeginn im Herbst dieses Jahres nichts mehr im Wege stehe. ssr

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