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Hospizgruppe Obernkirchen-Auetal ist jetzt „Ambulanter Hospizdienst Sonnenhof“

Begleitung, die allen offen steht Hospizgruppe Obernkirchen-Auetal ist jetzt „Ambulanter Hospizdienst Sonnenhof“

Im zehnten Jahr ihres Bestehens hat sich die Hospizgruppe Obernkirchen-Auetal rechtlich neu aufgestellt, indem sie sich in „Ambulanter Hospizdienst Sonnenhof“ umbenannt hat und unter das Dach des gemeinnützigen Obernkirchener Altersheimvereins geschlüpft ist.

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Gemeinsam mit Tobias Schramme zeigt Barbara Weißbrich einen von den 20 ehrenamtlichen Sterbebegleitern gestalteten und für ihr Büro vorgesehenen Wandteppich.

Quelle: wk

Obernkirchen. „Ehrenamtlich war das nicht mehr zu realisieren, sodass wir gezwungen waren, uns anders zu organisieren“, berichtet Barbara Weißbrich. „Entweder als Verein oder dadurch, dass wir uns einem professionellen Träger anschließen.“ Denn sonst wäre es nicht möglich gewesen, die Stelle eines hauptamtlichen Koordinators zu schaffen. Letztlich fiel die Entscheidung dann zugunsten der zweiten Option – dem Anschluss an einen professionellen Träger.
Wie schon bei der früheren Hospizgruppe Obernkirchen-Auetal ist es laut Weißbrich auch beim Ambulanten Hospizdienst Sonnenhof so, dass sich die aktuell 20 aktiven Sterbebegleiter ehrenamtlich engagieren. Lediglich sie selbst ist nicht mehr unentgeltlich mit der Leitung der Gruppe befasst, sondern kümmert sich nun hauptamtlich um Koordination der Hospizarbeit und Ausbildung weiterer Sterbebegleiter.
Finanziert wird Weißbrich von den Krankenkassen, wobei der Obernkirchener Altersheimverein hinsichtlich des Gehaltes jedoch zunächst in Vorleistung tritt, bevor er das Geld von den Krankenkassen zurückerstattet bekommt, erklärt Tobias Schramme, Heimleiter im „Sonnenhof“.
Die Sterbebegleitung finanziert sich „allein aus Spendengeldern und dem ehrenamtlichen Engagement“ der Sterbebegleiter, betont Schramme. So würden hierfür eingehende Geldspenden etwa dazu verwendet, den Ehrenamtlichen die anfallenden Fahrtkosten zu erstatten sowie Fachliteratur und Fortbildungen zu bezahlen: Gleichwohl stehe das kostenlose Hilfsangebot jedem Menschen in Obernkirchen, Auetal und Umgebung offen – unmittelbar Betroffenen ebenso wie deren Angehörigen. Und, um es deutlich hervorzuheben: „Wir verdienen damit definitiv kein Geld.“
Warum aber hat der Obernkirchener Altersheimverein die ehemalige Hospizgruppe Obernkirchen-Auetal dann als Ambulanten Hospizdienst Sonnenhof unter seine Fittiche genommen? „Weil das Thema Sterben letztlich auch im Sonnenhof präsent ist, da Menschen hier ja ihren Lebensabend verbringen“, erklärt Schramme. Und dass die Hospizarbeit nun mit einem Büro im Haus vertreten ist, sei „ein Qualitätsargument mehr im Sonnenhof“.
Apropos Seminare: Im Januar 2016 beginnt wieder ein Kursus, bei dem sich Interessierte zu ehrenamtlichen Sterbebegleitern ausbilden lassen können, informiert Weißbrich. Wer mitmachen möchte, solle sich schon jetzt bei ihr melden. Infos: (0 57 24) 96 11 44 E-Mail hospizdienst@sonnen

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