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IGS feiert Abschlussgottesdienst

Obernkirchen IGS feiert Abschlussgottesdienst

Einer noch jungen Tradition folgend, hat die IGS Obernkirchen das bevorstehende Ende des laufenden Schuljahres mit einem Abschlussgottesdienst in der Stiftskirche gefeiert.

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In dem Theaterstück griffen die IGS-Schüler die Bibelgeschichte mit den als Geldwährung gemeinten „Talenten“ so auf, dass sie eine andere Bedeutung dieses Begriffes heranzogen und sich gegenseitig vor Augen führten, welche besonderen Fähigkeiten (Talente) sie haben.

Quelle: wk

Obernkirchen. Die Besonderheit: Gestaltet wurde das Programm von einem aus rund 20 Schülern der fünften bis neunten Jahrgangsstufe bestehenden Team, das außerhalb des regulären Unterrichtes, aber mit entsprechender pädagogischer Unterstützung, an diesem Projekt gearbeitet hatte, erklärte Annika Zahel, die Leiterin des Fachbereichs Religion an der IGS.

In diesem Rahmen waren von den Schülern auch die Dialoge für ein von ihnen im Altarbereich aufgeführtes Theaterstück geschrieben worden. Dies basierte auf der während des Gottesdienstes gelesenen biblischen „Geschichte von den anvertrauten Talenten“, die laut Herbert Schwiegk, Pastor der evangelisch-lutherischen St. Marien-Kirchengemeinde, in Kirchenkreisen auch als die „Geschichte vom ungetreuen Haushalter“ bekannt ist. Ebenso hatten die jungen Leute die Texte für das zum Auftakt der Veranstaltung gesprochene Gebet und die gegen Ende gesprochenen Fürbitten formuliert.

Letztere beinhalteten unter anderem die an den christlichen Gott gerichtete Bitte, dass dieser auf all die vielen Flüchtlinge aufpassen möge, die derzeit auf einem „schweren Weg“ unterwegs seien. Ferner baten sie um für alle Lehrer und Schüler „erholsame, interessante und sonnige Ferien“ sowie darum, dass „alle gesund zurückkommen“. In ihre Fürbitten schlossen sie überdies den Wunsch mit ein, dass „diejenigen, die durch ihr Talent im Mittelpunkt stehen“, ihre Freunde und Wurzeln nicht vergessen mögen.

Wie von Zahel zu erfahren war, wohnten diesem Gottesdienst die Schüler der achten und neunten Jahrgangsstufe als Zuschauer bei. Zuvor hatte man an demselben Vormittag bereits einen ähnlichen Gottesdienst für die Schüler der fünften bis siebten Klassen ausgerichtet. In beiden Fällen war die Teilnahme freiwillig. Diejenigen Schüler, die – etwa weil sie nichts mit dem christlichen Glauben anfangen können oder anderen Glaubens sind – kein Interesse an dieser Kirchenfeier hatten, wurden während der beiden 40-minütigen Veranstaltungen in der Schule betreut.

Konkrete Zahlen hinsichtlich der Beteiligung hatte die Pädagogin zwar nicht parat, anhand der beiden gut besuchten Gottesdienste konnte sie jedoch festmachen, dass die weit überwiegende Anzahl der Schülerinnen und Schüler in die Stiftskirche gekommen war. wk

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