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Immer noch kein Nachfolger in Sicht

Förderverein Sonnenbrinkbad Immer noch kein Nachfolger in Sicht

Bereits im Frühjahr 2015 hatte Robert Rammelsberg anlässlich der damaligen Mitgliederversammlung des Fördervereins Sonnenbrinkbad angekündigt, dass er das Amt des Vereinsvorsitzenden aus gesundheitlichen Gründen nur noch ein Jahr lang ausüben wolle.

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So gerne er sein Ehrenamt als Vorsitzender des Fördervereins Sonnenbrinkbad auch ausübt, möchte Robert Rammelsberg diesen „Job“ an jemand anderen übergeben.

Quelle: wk

OBERNKIRCHEN. Bislang ist es ihm allerdings trotz mehrfacher allgemeiner Aufrufe und einiger persönlicher Gespräche mit potenziellen Kandidaten nicht gelungen, einen Interessenten für seinen Posten zu finden.

Er sei keinesfalls amtsmüde und werde sich, wenn endlich die Nachfolge geregelt ist, auch weiterhin im Rahmen seiner Möglichkeiten ehrenamtlich für das Freibad engagieren, sagt Rammelsberg. Doch wegen seiner Erkrankungen sei er in der jüngeren Vergangenheit schon zweimal für drei respektive vier Monate ausgefallen. Und er könne nicht ausschließen, dass er in Zukunft wieder für längere Zeit eine Auszeit von den Vereinsgeschäften nehmen müsse.

„Das Bad braucht eine mobile Frontfigur“, betont der Obernkirchener. Er selbst sei wegen seiner gesundheitlichen Probleme jedoch dermaßen in seiner Beweglichkeit eingeschränkt, dass er den Förderverein beispielsweise bei Veranstaltungen im Sonnenbrinkbad selbst oder in der Stadt (Stichwort: „Barbarossafest“) nicht repräsentieren könne. Angesichts der Bedeutung, die der Förderverein für das Freibad habe, sei dies eine „sehr unglückliche“ Situation.

Für das Sonnenbrinkbad sei der Verein „aus gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Gründen unverzichtbar“, betont Rammelsberg. So etwa, weil der Verein durch die ehrenamtlichen Arbeitseinsätze seiner Mitglieder, durch Spendensammlungen und durch seine Funktion als „Treuhänder einer öffentlichen Einrichtung, die die Kommune nicht mehr finanzieren kann,“ zum Erhalt des Freibades beitrage. Zudem sei der Förderverein der „Auftraggeber für den Betrieb des Bades“ durch die Genossenschaft Sonnenbrinkbad, die – so die Planung – gegen Entgelt zukünftig auch Aufgaben aus dem Bereich der Verwaltung des Fördervereins übernehmen solle.

Warum er noch keinen Amtsnachfolger gefunden hat?

„Ich vermute, dass da ein großer Respekt vor der Aufgabe besteht. Aber im Grunde ist der Job gar nicht schwer“, sagt Rammelsberg. Und diejenige Person, die diese Funktion übernimmt, würde er ja auch intensiv in dieses Ehrenamt einarbeiten. Im Klartext: „Der Kandidat wird nicht überfordert.“

Außerdem würde er selbst dem Förderverein ohnehin keinen Bewerber für diesen Posten empfehlen, den er zuvor nicht kennengelernt hat und für geeignet hält – auch, „um das Bad nicht zu gefährden“.

Ergänzend merkt Rammelsberg an, dass es sich bei seinem Nachfolger allerdings nicht um ein Mitglied der Genossenschaft oder um einen Mitarbeiter der Stadtverwaltung handeln dürfe, denn um Interessenkonflikte zu vermeiden, sei solch eine personelle Konstellation in den zwischen dem Förderverein und diesen beiden Institutionen jeweils geschlossen Verträgen ausgeschlossen.

Aus persönlichen Gründen sucht übrigens auch Walter Ostermeier, der derzeitige Vize-Vorsitzende des Fördervereins, schon seit Längerem einen Amtsnachfolger. Aber auch für diesen Posten habe man noch keinen Interessenten gefunden, sagt Rammelsberg.

Wer also einen ehrenamtlichen Posten übernehmen oder sich über die Aufgaben informieren möchte, kann mit dem Fördervereinvorsitzenden unter der Telefonnummer (05724) 7315 Kontakt aufnehmen. we

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