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Ein Traum wird wahr

Kultur-Café kommt in den Bahnhof Ein Traum wird wahr

Erst ist es nur eine Träumerei gewesen – nach dem Motto: „Man müsste mal.“ Dann wurde daraus ein Konzept. Und nun steht die konkrete Umsetzung unmittelbar bevor.

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Im bereits gestrichenen Schankraum erläutert Guido Schmidt (links) dem Bückebergbahn-Mitgesellschafter Burkhard Rohrsen, wie dieser Raum im Fünfziger-Jahre-Stil möbliert werden soll.

Quelle: wk

Obernkirchen. Neues Leben soll in den alten Obernkirchener Bahnhof einziehen. Am Ostersonntag will die in der Bergstadt beheimatete Band „The Sound Doctors“ unter Federführung ihres Frontmannes Guido „Duck“ Schmidt ein Kultur-Café in dem historischen Gebäude eröffnen.

So, wie sich die fünf Musiker dem Rock’n’Roll und Rockabilly der fünfziger Jahre verschrieben haben, so soll es im Prinzip auch in dem kleinen Lokal zugehen, das den Namen „Mikrofon-Kultur-Café im Bahnhof Obernkirchen“ tragen wird.

Holzdielenboden muss aufgearbeitet werden

Bis zum anvisierten Eröffnungstermin – der nicht zufällig auf einen „Fahrtag“ des historischen Schienenbusses des Fördervereins Eisenbahn Rinteln-Stadthagen (Ferst) fällt – ist allerdings noch einiges zu tun, berichtet Schmidt: Gerade erst sei der Maler vor Ort gewesen, um die Wände und die Decke des Schankraumes weiß zu tünchen. Als nächste Maßnahme soll der Holzdielenboden aufgearbeitet werden. Ist dies erledigt, wollen die „Sound Doctors“ als zentrales Element des Raumes eine leicht erhöhte Bühne einbauen, auf der sie selbst und andere Bands Musik machen können. Geplant ist ferner, dass dort gelegentlich auch Kleinkünstler auftreten.

Vor der Bühne werden Tische und Stühle sowie eine Sofa-Ecke drapiert, sodass dort bis zu 30 Besucher Platz finden. Passend zu dem Fünfziger-Jahre-Thema haben Schmidt und seine Bandkollegen Original-Mobiliar aus jener Zeit besorgt, als Theke kommt ein dafür zweckentfremdetes nostalgisches Möbelstück zum Einsatz. Eingebunden in das gastronomische Konzept des Kultur-Cafés wird auch die über einen kleinen Flur erreichbare Schalterhalle, wo ebenfalls ein paar Tische und Stühle aufgestellt werden. Das Lokal soll in der warmen Jahreszeit auch um einen Biergarten auf dem Bahnsteig am Gleis 1 erweitert werden, der Platz für bis zu 40 Gäste bietet.

Kino-Abende mit Schwarz-Weiß-Filmen geplant

Geöffnet hat das „Mikrofon- Kultur-Café“ an allen Fahrtagen des historischen Schienenbusses sowie an jeweils zwei Freitagen und zwei Sonnabenden pro Monat. Genauere Informationen zu den Öffnungszeiten gibt es demnächst auf einer speziellen Website im sozialen Netzwerk Facebook, die aber erst noch erstellt wird. Auch Kino-Abende mit alten Schwarz-Weiß-Filmen soll es ab und zu geben.

Seitens der Bückebergbahn Rinteln-Stadthagen GmbH als Eigentümerin des Bahnhofgebäudes begrüße man die Eröffnung des Cafés, sagt Burkhard Rohrsen, Mitgesellschafter des Unternehmens. „Wir hoffen da auf Synergieeffekte.“

"Es ist eine einmalige Location"

„Es ist eine Win-win-Situation für alle Seiten“, betont Schmidt. Denn wo sonst gebe es einen historischen Bahnhof mit einem Café im Stile der fünfziger Jahre, von dem aus Fahrten mit einem aus dieser Zeit stammenden Schienenbus unternommen werden können und wo mitunter sogar eine alte Dampfeisenbahn zu bestaunen ist. „Es ist eine einmalige Location mit einem großen Potenzial für Events.“ wk

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