Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
„Jeder Mensch verdient Respekt“

Dreikönigssingen in Obernkirchen „Jeder Mensch verdient Respekt“

In der Bergstadt wird das „Dreikönigssingen“ seit zehn Jahren von der katholischen Pfarrgemeinde in Kooperation mit der protestantische St.

Voriger Artikel
Freifunk fürs Freibad
Nächster Artikel
Sanierungsarbeiten der Stiftskirche

Als Sternsinger kostümiert werden acht Kinder und Jugendliche der beiden örtlichen Kirchengemeinden in den nächsten Tagen mehr als 140 Häuser und Wohnungen gläubiger Christen segnen.

Quelle: wk

Obernkirchen. -Marien-Kirchengemeinde als ökumenische Veranstaltung ausgerichtet. Auch jetzt luden die Gemeinden zum Auftakt wieder zu einem gemeinsamen Gottesdienst zur Aussendung der Sternsinger in die Stiftskirche ein.

 „Respekt für Dich, für mich, für Andere – in Bolivien und weltweit“ laute das vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ respektive dem Bund der Deutschen katholischen Jugend (BDKJ) für die diesjährige Aktion ausgegebene Motto, berichtete Pastor Herbert Schwiegk. Ein Thema, das auch die in der biblischen Weihnachtsgeschichte erwähnten „Drei Heiligen Könige“ vorgelebt hätten, indem sie „Jesus in der Krippe“ Geschenke überbracht und ihm ihren Respekt entgegengebracht hätten. Wie überhaupt das Motto nach Ansicht des Geistlichen gut gewählt sei, denn: „Jeder Mensch verdient Respekt, denn jeder Mensch ist ein geliebtes Kind Gottes.“

 An die jungen Sternsinger gewandt merkte Schwiegk an, dass man an der Kleidung eines Menschen viel ablesen könne – so etwa dessen Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe. Jene acht Kinder und Jugendlichen mit ihren Umhängen, goldenen Kronen, festlichen Gewändern, Turbanen auf dem Kopf und zum Teil dunklen Gesichtsfarben seien dabei eindeutig als „Sternsinger“ zu erkennen, die zur christlichen Gemeinde gehören. Und indem diese in den nächsten Tagen in der Stadt unterwegs sind, um insgesamt mehr als vorangemeldete 140 Häuser und Wohnungen gläubiger Christen zu segnen sowie dort Geldspenden für arme Kinder in Bolivien und anderswo in der Welt zu sammeln, würden sie ihrerseits dazu beitragen, dass diesen bedürftigen Kindern Respekt widerfährt.

 Mitgestaltet wurde der ökumenische Gottesdienst durch die evangelische Pastorin Nora Haarmann, die eine Lesung aus dem Lukas-Evangelium beisteuerte. Der katholische Pfarrer Bogdan Dabrowski nahm unter anderem die Segnung der „Sternsinger“ und deren Kreide vor, mit der sie die traditionelle Segensbitte „C+M+B“ (Latein: Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus) plus der aktuellen Jahreszahl über die jeweiligen Eingangstüren der Häuser und Wohnungen schreiben werden. Das lokale „Dreikönigssingen“ läuft bis zum 10. Januar und klingt mit einem ökumenischen Gottesdienst in St. Josef aus. wk

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg