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Jetzt soll nur noch die Stadt gewinnen

Obernkirchen / Aktion Jetzt soll nur noch die Stadt gewinnen

Wenn im Bauhof der Stadt die Pflanzschalen herausgeholt werden, fällt der Startschuss für die alljährliche Verschönerungsaktion „Obernkirchen blüht auf“. In diesem Jahr ist jedoch einiges anders. Die Organisatoren – von den Fachgeschäften über die Stadt bis hin zum Wirtschaftsförderverein – haben die Regeln völlig neu aufgestellt: Die wichtigste: Die Bürger dürfen nicht mehr mitmachen.

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Startschuß im Bauhof: Die Pflanzschalen für den öffentlichen Bereich werden hergerichtet. Den Wettbewerbscharakter von „Obernkirchen blüht auf“ haben die Organisatoren jetzt gestrichen.

Quelle: rnk

Obernkirchen (rnk). Denn in den letzten Jahren hatte die Beteiligung stark nachgelassen: Zunächst sprangen die Geschäfte der Innenstadt – bis auf wenige Ausnahmen – ab, aber auch immer weniger Bürger machten mit beim Wettbewerb, der eigentlich zu einer Verschönerung des Stadtbildes führen sollte. Immer weniger Bewerber nominierten ihren ganzen Garten, dafür stieg die Zahl der vorgeschlagenen Blumenkästen im Vorgarten rapide an. Und den Jurymitgliedern machte es zuletzt nur noch bedingt Spaß, herumzufahren und sich dabei „nur“ Kästen mit Geranien anzuschauen. Auch das Verfahren selbst wurde von den mitmachenden Institutionen und Experten als recht aufwendig eingestuft.

Daher hat man sich nun zusammengesetzt und eine andere Regelung gefunden: Gewinnen soll dabei die Stadt. Das Geld, das vom Verein für Wirtschaftsförderung in den letzten Jahren in die – durchaus sehenswerten – Preise investiert wurde, soll jetzt direkt zur Verschönerung des Stadtbildes genutzt werden. Konkret angedacht ist, leere oder nicht so schöne Verkehrsinseln oder städtische Bereiche mit Blumen zu verschönern.

Markante Punkte der Stadt sollen es sein, die dann gezielt verschönert werden, erklärt Joachim Gotthardt als Vorsitzender des mitmachenden Vereins für Wirtschaftsförderung. Punkte, die im Stadrbild von möglichst vielen Menschen gesehen werden. Dabei sollen neben den Blumen auch Materialien verarbeitet werden, die einen Bezug zur Stadt haben, etwa Glas oder Sandstein. Einen konkreten Termin gibt es auch: Am Sonnabend, 27. August soll im Rahmen des Familienfestes ein Workshop stattfinden: an der Rintelner Straße, wo das erste Beet ausgesucht wurde. Es soll dann in einen Steingarten verwandelt werden.

Der Bauhof der Stadt wird zunächst das Beet auskoffern, dann wird mit Steinen aufgefüllt, ehe Steinpflanzen das Beet optisch abrunden sollen. Und Gärtnermeister Gerhard Kirchner hat eine weitere Idee für das nächste Beet: Es soll mit Glasbrocken angelegt und könnte abends illuminiert werden. Weiterhin wollen alle, die beim Wettbewerb „Obernkirchen blüht auf“, der in diesem Jahr zum neunten Mal stattfindet, einen Aufräumtag ansetzen: Dann sollen Innenstadt und La-Flèche-Park gesäubert werden. Was sich nicht ändert: Rund 50 Blumenampeln wurden und werden in diesen Tagen innerhalb der Stadt aufgehängt.

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