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Kann die Stadt profitieren?

Westflügel des Stiftes Kann die Stadt profitieren?

Kann die Bergstadt und damit Handel, Dienstleister und Gewerbe von den Gästen profitieren, die im Westflügel des Stiftes an Angeboten der Erwachsenenbildung oder der Kultur teilnehmen und dort übernachten? Diese Frage stellt sich jetzt der Wirtschaftsförderverein.

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28 Betten in Einzel- oder Doppelzimmern, dazu zuweilen sogar eine Sitzgruppe und mehrere Tagungsräume, je nach Gruppengröße. Der Westflügel des Stiftes bietet, was Gäste und Seminarteilnehmern suchen: Qualität und Individualität

Quelle: rnk

Obernkirchen. Bei einer Besichtigung des Westflügels wurde sofort deutlich: Die Zimmer genügen den Ansprüchen der modernen Erwachsenenbildung. Der Westflügel sei so etwas wie die „Dependance“ des jbf-Centrums, erklärte dessen Leiter Karsten Moos.

Denn auf dem Bückeberg stehen zwar für Jugendmaßnahmen 100 Betten in VierBett-Zimmern zur Verfügung, und weitere 36 Schlafplätze im Selbstversorgerhaus sowie zusätzliche Übernachtungsmöglichkeiten in Nurdachhäusern und Zelten. Zudem sind zehn Doppelzimmer mit Dusche und WC vorhanden, jedoch fehlen Säle und Tagungsräume.

Sei beispielsweise eine Gruppe von 70 Leuten zu Besuch, dann verfüge man über einen großen Saal, aber wenn eine Musikgruppe sich für Proben in zwei Gruppen aufteile, dann werde es schwierig, so Moos.

Portfolio des jbf-Centrums erweitern

Seit dem 1. April hat der Landkreis daher den Westflügel des Stiftes angemietet, zunächst zwei Jahre auf Probe, man wolle so das „Portfolio des jbf-Centrums“ erweitern, erklärte Moos.

28 Betten werden im Westflügel angeboten, in Einzel- oder Doppelzimmern. Es sind sehr helle Zimmer, mit Schreibtisch, und Zimmer 11 bietet sogar eine Sitzecke für mindestens drei Gäste. Außerdem funktionieren dort unten in der Bergstadt Internet und Telefonanschluss, auf dem Bückeberg gab und gibt es nach Worten von Moos damit Probleme.

Der große Unterschied: Im Westflügel gibt es Tagungsräume, und zudem kommt das Essen frisch und warm auf den Tisch, erklärt Moos, denn die Küche befindet sich direkt neben dem Speisesaal, „das Essen ist das A und O“, sagt er. Schnell muss es zudem gehen, denn die Besucher halten sich mit den Mahlzeiten in aller Regel nicht lang auf. Drei Mahlzeiten sind möglich, aber auch ein Lunchpaket ist kein Problem.

Einen behindertengerechten Aufzug gibt es ebenfalls. Kostenlos gibt es die Atmosphäre des jahrhundertealten Sandsteingebäudes mit großer Terrasse und Panorama-Blick auf den sattgrünen Stiftsgarten.

Nur die wenigsten nehmen Vollpension

Die zentrale Frage lautet daher: Werden die Besucher, die dort für ein paar Tage zu Gast sind, den Westflügel überhaupt verlassen? „Sie werden es“, da ist sich Joachim Gotthardt sicher. Nur die wenigsten Gäste würden Vollpension in Anspruch nehmen. Man werde die Gastronomie und andere Betriebe in der Bergstadt bitten, sich auf die Chance einzustellen, erklärt der Vorsitzende des Wirtschaftsfördervereins. Denn „der Gast wird das eine oder andere benötigen“.

Die Anmietung des Westflügels sei nicht nur eine gute Gelegenheit, die Bergstadt, sondern die Region als solche bekannt zu machen, meint Gotthardt. Man dürfe aber nicht den Fehler machen, nur Obernkirchen zu betrachten, man müsse auch auf Minden, Bückeburg mit dem historischen Schloss oder das Steinhuder Meer hinweisen. rnk

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