Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Kein Zoo

Kita am Kammweg Kein Zoo

In der Kita am Kammweg kann Leiterin Waltraud Denocke das Problem gleich an zwei Beispielen erklären.

Voriger Artikel
Ohne Fachwissen geht es nicht
Nächster Artikel
Sturm im Wasserglas

Ein Zaun zieht sich rund um das Gelände des Kindergartens, und blickdicht ist er nicht. Was zuweilen ein Problem sein kann.

Quelle: rnk

Obernkirchen. Vor ein paar Tagen kam eine Rentner-Wandergruppe am Kindergarten vorbei, nette Leute, und sie haben den Kindern ein paar Bonbons zugesteckt, durch den Zaun, nette Geste, aber: „Es hat doch etwas von einem Zoo.“ Das zweite Beispiel: Menschen kommen mit dem Hund vorbei, das Tier sieht die Kinder und beginnt, zu kläffen und zu reißen, die Kinder werden nervös. „Daher wären ein paar Büsche und Sträucher nicht schlecht, die den Weg entlang des östlichen Waldes sichtbar vom Außengelände der Kindertagesstätte trennen würden“, sagt die Kita-Chefin.

Apropos Wald: „Die vielen hohen Bäume sind auch ein Problem“, erklärt Denocke, „denn sie schlucken viel Licht.“ Licht, das nach einer Regenphase den unteren Bereich des Platzes trocknet. „Nach langen Schauern steht da Wasser sehr lange“, so Denocke, „und wir haben 14 Tage Pampe.“

In bester Ordnung

Ansonsten ist alles gut. Der Kinderspielplatz ist in bester Ordnung, und das war nicht immer der Fall. Denn die Nähe der Kita zum Wald hat gerne auch mal Besucher außerhalb der Öffnungszeiten angelockt; Besucher, die auf dem Kinderspielplatz durchaus ihre Spuren hinterließen. Seitdem der Spielplatz aber außerhalb der Kita-Zeiten für alle Kita-Eltern und ihre Sprösslinge sowie Kinder der unmittelbaren Nachbarschaft geöffnet ist, herrschen Ordnung und Sauberkeit, andere störende Besucher gibt es nicht mehr. Dass der Spielplatz auch von anderen genutzt wird, findet Denocke in Ordnung: „Der Spielplatz gehört der Allgemeinheit, daher soll sie ihn auch nutzen können.“

Der Zaun rund um das Außengelände entspricht übrigens dem Standard, vor allem in der Höhe. Die Kinder würde ihn nicht überklettern, erklärt Denocke den Mitgliedern des Bürgerausschusses. „Und an den Punkten, an denen das Verlassen möglich wäre, haben die Erzieher ein wachsames Auge für den Nachwuchs.“

Teil des pädagogischen Konzeptes

Spielen auf der Straße, das sei in der Kindertagesstätte am Kleistring Teil des pädagogischen Konzeptes, erklärt Leiterin Maren Witte. Schließlich steht auch der große Bauwagen, in dem allerlei Spiel- und Pflegegeräte aufbewahrt werden, außerhalb des Geländes und innerhalb der Spielstraße.

Auch am Kleistring gibt es kaum Wünsche und keinerlei Beschwerden. Neu ist ein Eisenzaun, der das Aufteilen des Geländes in zwei Hälften ermöglicht. „Damit werden nicht die bösen und die guten Kinder getrennt“, sagt Witte lachend. Aber nachmittags, wenn weniger Kinder in der Tagesstätte seien, könnten sich Kinder und Erzieher aussuchen, in welchem Teil sie sich draußen aufhalten möchten. Der Rest werde vom Zaun getrennt. „Es wird einfach die Tür geschlossen. Für die Kolleginnen erleichtert dies die Aufsicht“, so Witte.

Geplant seien noch ein paar neue Wege, berichtet die Kita-Leiterin. Der Bauhof werde helfen. Zudem ist aus dem Teichgelände ein Bolzplatz geworden. Nur ein Ballauffangnetz zur Nachbarschaft fehle noch, „und ein Sonnensegel wäre auch nett“, so Witte. rnk

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Eine gute Tradition findet regelmäßig ihre Fortsetzung – die „Aktion Weihnachtshilfe“. In der Vorweihnachtszeit rufen die Schaumburger Nachrichten unter dem Motto „Schaumburger helfen Schaumburgern“ jedes Jahr zu Spenden für bedürftige Menschen im Landkreis auf. mehr

Schaumburg