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Keine Einwände

WWE möchte Marktposition stärken Keine Einwände

Stärkung der Marktposition, Einbindung der Konzessionsgeber und damit ein Verbleib der Wertschöpfung der Netze in der Region und ein Mehrwert durch die Aufnahme neuer Gesellschafter: Die Westfalen Weser Energie (WWE), an der die Bergstadt über die Obernkirchener Stadtentwicklungs- und Beteiligungsgesellschaft mittelbar beteiligt ist, möchte im Wege der Kapitalerhöhung neue kommunale Gesellschafter aufnehmen.

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Was die Netze an Wert schaffen, soll in der Region bleiben.

Quelle: rnk

OBERNKIRCHEN. Der Rat hatte in seiner jüngsten Sitzung keine Einwände.

Sämtliche Anteile der WWE werden bisher von 48 kommunalen Gebietskörperschaften und kommunalen Unternehmen im Versorgungsgebiet der WWE gehalten. Das operative Geschäft wird in zwei Tochtergesellschaften durchgeführt. Derzeit wird daneben mit der Westfalen Weser Beteiligungen GmbH eine dritte Tochtergesellschaft mit operativer Tätigkeit aufgebaut, die Beteiligungen verwalten und Dienstleistungen vermitteln wird.

Mit der Beteiligung neuer Gesellschafter gehen eine Kapitalerhöhung, eine Anpassung des Gesellschaftsvertrages sowie eine Anpassung des Konsortialvertrages der WWE einher.

Weil die WWE ein zu hundert Prozent kommunales Unternehmen ist, können Neugesellschafter nur Kommunen oder Eigengesellschaft werden.

Bündeln im Versorgungsgebiet

Es sei von Anfang an geplant gewesen, erklärte Bürgermeister Oliver Schäfer, so viele kommunale Gesellschaft wie möglich im Versorgungsgebiet der WWE zu bündeln. Daher sei der Beitritt weiterer Städte und Gemeinden ausdrücklich vorgesehen.

Natürlich dient die Aufnahme der neuen Gesellschafter der Kapitalerhöhung. Jetzt sollen die Städte und Gemeinden, die im Jahr 2013 sich nicht beteiligen wollten oder konnten, eine neue Möglichkeit erhalten, Anteile an der WWE zu kaufen.

Die Stadt ist als sogenannte „Altgesellschafterin“ bereits beteiligt, aber sie wird einen kleinen Nebeneffekt der Aufstockung spüren; eine quotale „Verwässerung“, wie Schäfer es nannte: Durch die Aufnahme sind nach dem Beitritt mehr Gesellschafter an einem insgesamt höheren Kapital der WWE beteiligt. Betrug der Anteil der Stadt bisher 1,09 Prozent, wird er nun auf 1,01 Prozent fallen.

Für Schäfer ist das kein Problem: Weil im Gegenzug die WWE durch die Einlagen „werthaltiger“ werde, verändere sich der Wert der Anteile für die einzelnen Gesellschafter, also auch für die Stadt Obernkirchen, nicht. rnk

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