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Kneipp-Verein Obernkirchen: Geschäftsstelle soll Vorstand entlasten

Beitragserhöhung geplant Kneipp-Verein Obernkirchen: Geschäftsstelle soll Vorstand entlasten

„Unserem Verein geht es nach wie vor gut“, betont Wiebke Klapp, die Vorsitzende des Kneipp-Vereins Obernkirchen. Zwar sei dessen Mitgliederzahl gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken, gleichwohl liege diese aber immer noch über 800 – „Tendenz steigend“.

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Wiebke Klapp möchte mit der für 2017 geplante Beitragserhöhung die Zukunft des Vereins sichern.

Quelle: wk

Obernkirchen (wk). Mittlerweile ein Viertel der Vereinsmitglieder komme übrigens aus den umliegenden Gemeinden und Städten, wobei der Einzugskreis bis hin nach Lindhorst, Porta Westfalica und Rinteln reiche.

 Als Ursachen für den Erfolg und die Stabilität des Vereins nannte Klapp zum einen dessen breit gefächertes Programm an Sportangeboten, Gesundheitskursen und anderen Freizeitaktivitäten sowie den hohen Bekanntheitsgrad des Vereins.

 „Unser Angebot bietet für die Altersgruppen ab drei Jahren bis zu den Hochaltrigen verschiedene Gruppen, in denen jeder für seine Anforderungen das Passende finden kann“, konkretisiert sie. Insgesamt laufen wöchentlich zwölf Gymnastikgruppen sowie vier Kinder-, zwei Walking-, drei Funktionstraining- und drei Tanzsportgruppen plus eine Volleyball-, eine Badminton- und eine Mountainbikegruppe. Hinzu kommen drei Wander- und eine Kinderwaldgruppe, die sich einmal im Monat treffen. Und was das zusätzliche Kursprogramm betrifft, werden übers Jahr verteilt insgesamt 79 Kurse aus unter anderem den Bereichen Gymnastik, Seniorensport und Entspannung offeriert. Zudem stehen auch noch Ausflüge, Reisen und Vorträge auf dem Veranstaltungskalender.

 All dies zu organisieren, macht jedoch viel Arbeit, betont die Vereinsvorsitzende anlässlich der im Stadthäger Ratskeller abgehaltenen Jahresversammlung. „Arbeit, die leider nach wie vor hauptsächlich vom Vorstand geleistet wird.“ Daher habe man sich innerhalb dieses Leitungsteams ein paar Gedanken gemacht, wie es mit dem Kneipp-Verein der Bergstadt nach den für das Jahr 2018 anstehenden satzungsgemäßen Vorstandswahlen weitergeht. Denn bis dahin könne ja viel passieren. Und was wäre, wenn – rein theoretisch gefragt – der jetzige Vorstand plötzlich nicht mehr zur Verfügung stünde? In Anbetracht solcher Unwägbarkeiten wolle man doch lieber gemeinsam „sicher gehen, dass der Verein weiter reibungslos funktionieren würde“.

 Die Eröffnung einer Geschäftsstelle an der Friedrich-Ebert-Straße 15 sei dabei ein „erster großer Schritt in diese Richtung“ gewesen, erklärt Klapp. Viele Büroarbeiten würden dem Vorstand bereits von der dort tätigen Mitarbeiterin Bianca Precht abgenommen. Der Wunsch des Vorstandes sei es indes, dass künftig noch mehr Arbeiten in der Geschäftsstelle erledigt werden, wobei es zudem das Ziel sei, dass die Geschäftsstelle öfter – nämlich täglich für zwei bis drei Stunden – geöffnet habe und diese Zeit von der Mitarbeiterin zur Erledigung aller anfallenden Aufgaben genutzt werden könne. Dafür aber bedürfe es einer Erhöhung deren Stundenkontingents, wobei das Mehr an Arbeitszeit selbstverständlich auch bezahlt werden müsse. „Wenn wir das erreichen, können die Ämter des Vorstandes so weit entlastet werden, dass – sollten wir nicht mehr zur Verfügung stehen – es kein Problem sein wird, hierfür andere Ehrenamtliche zu finden.“ Zumal eine Einarbeitung problemlos wäre, da Precht ja die Geschäfte führe.

 Um dieses Vorhaben umzusetzen, benötige man allerdings „weitere finanzielle Mittel, die der Verein nicht hat“, stellt Klapp klar. Von daher wolle der Vorstand eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge erwirken, die ab dem Jahr 2017 gelten solle. Darüber abstimmen lassen werde man aber erst bei der dann anstehenden Hauptversammlung. Ergänzend weist sie darauf hin, dass derzeit eine Erhöhung der monatlichen Beiträge um zirka einen Euro geplant sei, der exakte Bedarf aber noch errechnet werde. Der hierüber bereits in Kenntnis gesetzte Beirat des Vereins befürworte die angedachte Beitragserhöhung übrigens ebenfalls.

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