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Schwarzmeer-Kosaken gewohnt stimmgewaltig

Orloff-Auftritt in Obernkirchen Schwarzmeer-Kosaken gewohnt stimmgewaltig

Es ist schon eine spezielle Mischung gewesen, die den rund 200 Besuchern in der Aula der IGS Obernkirchen geboten worden ist: Stargast an diesem Abend ist ohne Zweifel Peter Orloff mit seinem berühmten „Schwarzmeer-Kosaken-Chor“, der seit den fünfziger Jahren bereits mehr als 3000 Konzerte bestritten hat.

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Rund 200 Besucher hörten Peter Orloff (Bild) und dem „Schwarzmeer-Kosaken-Chor“ zu.

Obernkirchen. Doch auch zwei Laien-Chöre aus der Bergstadt sind auf der Bühne zu erleben: zum einen der von Werner Hobein dirigierte Männergesangverein (MGV) Obernkirchen, zum anderen der gerade erst vor einem Jahr vom MGV-Chef Klaus-Dieter Scheithauer ins Leben gerufene Projektchor „Vielfalt“.

Letzterer wurde außer durch drei eigene Instrumentalisten auch von dem ebenfalls in der Region beheimateten Gitarren-Duo „Acoustic Moments“ begleitet.

Es war somit eine durchaus spannende Frage, wie sich insbesondere die Hobbysänger und auch das mehr dem Rock- und Pop-Genre zugeneigte Gitarren-Duo im Vergleich mit dem Orloff’schen Ensemble schlagen würden. In Anbetracht des herzlichen Applauses waren die Laien offenbar außerordentlich gut.

Beeindruckend war die Stimmgewalt der „Schwarzmeer-Kosaken“, mit der sie die zu ihrem Repertoire gehörenden russischen und ukrainischen Volksweisen und Balladen sowie etwa das „Ave Maria“ erschallen ließen. Zudem wurde nicht nur dieses gesungene Gebet von der bis in die Sopranlage reichenden Stimme des Countertenors Igor Ishchak gekrönt, die im Kontrast zu den das Fundament bildenden Bassstimmen der übrigen „Schwarzmeer-Kosaken“ besonders schön zur Geltung kam.

Und Orloff, ein hervorragender Sänger, der sowohl als Solist überzeugte als auch sich harmonisch in das Ensemble einfügte, begeisterte nicht zuletzt durch seine sympathische, zugeneigte Art, mit der er das Hauptprogramm nebenbei moderierte. So kündigte er das Stück „Mnogaja Ijeta“ („Auf viele Jahre“) etwa mit den Worten an: „Gesundheit, Glück und Gottes Segen, das ist unser Wunsch für jeden von Ihnen.“

„Da kann man einfach nur vor gut gemeinter Ehrfurcht staunen, es wirken lassen und genießen“, resümierte Scheithauer später. Überdies zeigte er sich dankbar dafür, dass das Publikum auch die Darbietungen des Männergesangvereins, des Projektchores und des Duos „mit wohltuendem Applaus bedacht hat“.

Eine große Freude hatten Orloff und der „Schwarzmeer-Kosaken-Chor“ ihrem Vorprogramm auch dadurch bereitet, dass sie die Laien gegen Ende des Konzertes zu einem gemeinsamen Abschlusslied auf die Bühne baten. wk

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