Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Krippenspiel in drei Sprachen

Premiere in der Stiftskirche Krippenspiel in drei Sprachen

Das hat die Stiftskirche in ihrer Geschichte zum ersten Mal erlebt: Das weihnachtliche Krippenspiel wurde diesmal am Heiligen Abend in drei Sprachen aufgeführt. Das war ein Willkommensgruß an Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten.

Voriger Artikel
St. Marien mit dem Smartphone entdecken
Nächster Artikel
Stift legt Kleinod frei

Maria und Josef kümmern sich hingebungsvoll um das Christkind.

Quelle: sig

Obernkirchen. Ob sie je wieder dorthin zurückkehren können oder wollen, weiß heute niemand. Für sie war und ist es eine besondere Begegnung mit einer anderen Kultur, mit einer anderen Religiosität, mit einem anderen Lebensstil – und mit Menschen, die sie zuvor noch nie gesehen haben. Die meisten von ihnen hatten sogar eine längere Wegstrecke zu Fuß zurückgelegt als einst Maria und Josef.

 Die Initiatoren des Familiengottesdienstes am Heiligen Abend waren sich der Tatsache bewusst, dass das Weihnachtsfest in eine Zeit fällt, in der Millionen Menschen alles aufgegeben und ihre Heimat verlassen haben.

 Die Friedensbotschaft der Heiligen Nacht hat leider längst nicht alle Herzen und Hirne erreicht. Aber in der Stiftskirche wurde sie ein weiteres Mal verkündet – diesmal in deutscher, englischer und serbo-kroatischer Sprache. Es bleibt wohl der größte Wunsch auch künftiger Generationen, dass endlich ein friedliches Miteinander der Völker Wahrheit wird.

 Von diesem Geist erfüllt war das Geschehen, das sich am Rande des Altarraums der Stiftskirche abspielte. Zu den besonders beeindruckenden Szenen gehörte das gegenseitige Begrüßen der Besucher des Gottesdienstes in allen Reihen der voll besetzten Kirche. Auch die Krippenspieler reichten anderen ihre Hände zum freundschaftlichen Willkommensgruß. Maria und Josef mussten sich indessen um ihr Neugeborenes kümmern, das auf Heu und auf Stroh in der Krippe lag.

 Julia Schönbeck verlas zu den Szenen die dreisprachigen Texte. Sie ist Autorin und Regisseurin dieser Aufführung, an der sich auch Konfirmanden beteiligten. Für die Musik sorgte die Organistin Regina Ackmann. Die Gemeinde wurde mit einbezogen und konnte eine Reihe klassischer Weihnachtslieder anstimmen.

 Für eine ungewöhnliche Zugabe sorgte die Bäckerei Achter. Sie spendete 500 Weihnachtskekse, die nach dem Gottesdienst verteilt wurden. sig

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg