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Kunst im Garten

Ayahuasca-Malereien in Obernkirchen Kunst im Garten

Mit einer Open-Air-Ausstellung der Künstlerin „Nimissa“ alias Gabi Mandrossa schlägt die Stadt Obernkirchen demnächst ein neues Kapitel hinsichtlich des historischen Gartens Brockmann auf. Denn am Sonntag, 7. August, von 12 bis 18 Uhr wird die Malerin in dem Ziergarten einen Querschnitt ihres kreativen Schaffens zeigen.

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Gabi Mandrossa und ihre Kunst.

Quelle: wk

OBERNKIRCHEN. Bei ihrer Kunst lässt sich Mandrossa nämlich von sogenannten Ayahuasca-Malereien peruanischer Künstler inspirieren. Ayahuasca oder auch Yagé ist ein halluzinogener Pflanzensud, der aus einer südamerikanischen Lianenart hergestellt wird“, erklärt die Wahl-Obernkirchenerin dazu. Peruanische Schamanen würden diesen Sud als Heilmittel verwenden, sich selbst damit aber auch in einen Rauschzustand versetzen. Und die „Visionen“, die ihnen dabei vor deren geistigem Auge erscheinen, würden diese dann in entsprechende ornamentartige Malereien umsetzen. Persönlich hat Mandrossa zwar noch nicht von einem Ayahuasca-Sud gekostet und auch noch nicht an einem Ayahuasca-Ritual teilgenommen, wie sie betont. Gleichwohl hat sie auf ihre Weise einen Zugang zu dieser „Ornamentalkunst der Indianer des Amazonasbeckens“ gefunden. So etwa, weil sie sich mit der Bedeutung dieser peruanischen Malereien auseinandergesetzt hat und sie „immer gute Gefühle und Gedanken“ in ihre eigenen Kunstwerke mit einfließen lässt.

Eine weitere Inspirationsquelle Mandrossas sind Malereien nordamerikanischer Indianer, die mit traditionellen Symboliken aufwarten, die ebenfalls eine tiefere Bedeutung haben. Sei es, weil diese Motive nach althergebrachtem Glauben der Abwehr von Krankheiten dienen oder weil diese für das „Werden und Vergehen“ des Menschen stehen.

Zu sehen bekommen die Besucher der unter das Motto „Magic Moments“ gestellten Ausstellung nicht nur farbenfrohe Bilder, sondern auch in ähnlicher Weise bemalte Objekte – vom knorrigen Ast über herzförmige Natursteine bis hin zur künstlerisch veredelten Akustikgitarre.

Geplant ist, dass diese Ausstellung der Auftakt für eine Veranstaltungsreihe mit heimischen Künstlern ist, berichtet Burkhard Obst, der für die Betreuung des Gartens Brockmann zuständige Verwaltungsmitarbeiter der Stadt. wk

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