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Kurzer Auftritt für einen lang gehegten Wunsch

Obernkirchen / Kfz-Kennzeichen Kurzer Auftritt für einen lang gehegten Wunsch

Was dem einen recht ist, ist dem anderen billig. So denken jedenfalls etliche gewichtige Persönlichkeiten aus der Bergstadt. Sie haben aufmerksam das Begehren der Rintelner verfolgt, wieder das Autokennzeichen RI führen zu dürfen. Und sie ziehen jetzt nach.

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Vor dem Hintergrund des Wahrzeichens der Bergstadt mit Obernkirchener Kennzeichen vorzufahren, das hat schon was.

Quelle: sig

Obernkirchen (sig, rnk). Ein Autokorso traf sich auf dem Kirchplatz, angeführt vom Stadtkommandanten Klaus Scholz, seinem Vorgänger Wolfgang Anke und dessen Bruder Udo Anke, dem Chef des Rotts Hütte. Mit dabei war auch Ehrenbürgermeister Adolf Bartels.

 Alle Fahrzeuge, die in einer großen Runde vor der Stiftskirche aufgestellt waren, wurden für diesen kurzen Auftritt mit einem OBK-Kennzeichen versehen.

 Noch ist das aus Sicht der Beteiligten leider nur Wunschdenken. Aber Udo Anke als einer der Hauptinitiatoren dieser Aktion sieht für seine Heimatstadt ein eigenes Kennzeichen als wünschenswerte Aufwertung an. Schließlich liege Obernkirchen nicht umsonst im Herzen des Schaumburger Landes und werde durch das geplante Klinikum noch zunehmend an Bedeutung gewinnen.

 „Wir wollen alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um dieses Ziel zu erreichen“, versicherte Anke. Trotz eines neuen Kennzeichens bleibe die Bergstadt ja ein fester und wichtiger Bestandteil des Schaumburger Landes.

 Rund um die Aktion, die um den 1. April durchgeführt wurde, hatte sich auch Stadtoberhaupt Olvier Schäfer zu Wort gemeldet. Er verkündete Unglaubliches: Die Bürger der Stadt Obernkirchen hätten eine Gesetzesbesonderheit bei der Wiedereinführung der Alt-Kennzeichen ausfindig gemacht, erklärte der Bürgermeister: Da die Stadt Obernkirchen aus Teilen der Alt-Kreise Schaumburg-Lippe und der Grafschaft Schaumburg besteht, kann die Stadt Obernkirchen ein eigenes Kennzeichen zukünftig einführen.

 Der Grund ist einfach und nachvollziehend. Das Verkehrsministerium möchte pro Ortschaft nicht mehrere Alt-Kennzeichen einführen, somit ist es den Kommunen erlaubt, ein eigenes Kennzeichen herauszugeben.

 Die Stadt erhofft sich hierdurch einen höheren Bekanntheitsgrad über Schaumburg hinaus. Der Landkreis Schaumburg steht dieser Sonderregelung nicht ablehnend gegenüber. Letztlich muss der Rat der Stadt Obernkirchen hierüber entscheiden. Bürgermeister Schäfer hat ein Musterschild bereits an seinem Fahrzeug getestet. Wie gesagt, alles in den Tagen rund um den Monatsbeginn.

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