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Lange Geschichte

Partnerschaft der Kirchenkreise Lange Geschichte

„Wir denken an Euch“: Mit einem lebendigen Gottesdienst in der „Roten Schule“ in Obernkirchen haben rund 120 Teilnehmer die Partnerschaft zwischen dem südafrikanischen Kirchenkreis Devhula-Leboa und den Schaumburger Kirchenkreisen gefeiert. Grußbotschaften und spannende Reiseberichte rundeten die Veranstaltung ab.

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Teilnehmer einer Reise in den Partnerkirchenkreis haben ein Lied aus Südafrika mitgebracht.

Quelle: mig

Obernkirchen. Die enge Partnerschaft zwischen dem südafrikanischen Kirchenkreis Devhula-Leboa und den Schaumburger Kirchenkreisen hat eine lange Geschichte. Sie beginnt Ende der siebziger Jahre – mit dem Ziel, den („schwarzen“) Gemeinden, gerade in Zeiten der Apartheid, den Rücken zu stärken. Es gab zahlreiche Besuche, bei denen die Besucher in den Häusern ihrer Gastgeber wohnten. Von der damaligen Regierung wurde das gar nicht gerne gesehen.

 Nach dem Ende der Apartheid stand der Partnerschaftsausschuss vor neuen Aufgaben. Etwa in der Ausbildungsförderung: Heute dürfen junge Menschen zwar international anerkannte weiterführende Schulen besuchen, oft fehlt aber das dafür nötige Geld. Eine weitere Aufgabe sieht der Ausschuss in der Bekämpfung von Aids.

 Wie es im Kirchenkreis aktuell aussieht? Davon berichteten mehrere Teilnehmer eines Besuches im vergangenen Jahr. Begeistert zeigten sich die jungen Erwachsenen vor allem von der herzlichen Aufnahme. „Wir haben übergroße Gastfreundschaft erlebt“, berichteten sie. Und: „Man hat gemerkt, es hat ihnen sehr viel bedeutet, dass wir da waren.“ Im Kirchenkreis hat die Reisegruppe dann viele Eindrücke sammeln können, die von „Designerküchen“ bis hin zu bitterer Armut gereicht hätten, wie eine der Frauen sagte. Es folgten Grußbotschaften aus Devhula-Leboa. Pastorin Fiona hatte geschrieben: „Europa und Afrika sind zwar weit voneinander entfernt, aber die Liebe Christi bringt uns zusammen.“

 Mit dem in mehreren Sprachen gesungenen „Mercy is falling“ und einem Lied des Kirchenchors ging der Gottesdienst zu Ende. mig

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